Maria Riva, das einzige Kind der legendären Marlene Dietrich, ist im Alter von 100 Jahren in New Mexico, USA, verstorben. Ihr Tod wurde von ihrem Sohn Peter Riva bestätigt und von mehreren US-Medien, darunter der "Hollywood Reporter" und die "Washington Post", übereinstimmend berichtet. Nähere Details zu ihrem Tod wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Wichtige Eckpunkte
- Maria Riva, Tochter von Marlene Dietrich, starb im Alter von 100 Jahren.
- Sie wurde am 13. Dezember 1924 in Berlin als Maria Elisabeth Sieber geboren.
- Riva versuchte sich ebenfalls als Schauspielerin und spielte in einigen Filmen mit.
- Sie war verheiratet und hatte vier Söhne.
Ein Leben im Schatten eines Weltstars
Maria Riva wurde am 13. Dezember 1924 in Berlin als Maria Elisabeth Sieber geboren. Ihre Mutter, Marlene Dietrich, war zu diesem Zeitpunkt mit dem Regieassistenten Rudolf Sieber verheiratet. Der weltweite Ruhm von Dietrich stellte sich erst 1929 mit dem Film "Der blaue Engel" ein, was das Leben ihrer Tochter maßgeblich prägen sollte.
Riva wuchs größtenteils in den Vereinigten Staaten auf und verbrachte ihre Kindheit in einer von Erwachsenen dominierten Welt. Sie erhielt Schauspielunterricht und übernahm bereits als Kind kleinere Rollen, unter anderem an der Seite ihrer Mutter in "Die scharlachrote Kaiserin". Später folgten auch größere Rollen, doch Riva entschied sich, die Schauspielerei aufzugeben, um sich intensiver um ihre Mutter zu kümmern.
Familie und Vermächtnis
Im Jahr 1947 heiratete Maria Riva den Bühnenbildner William Riva. Aus dieser Ehe gingen vier Söhne hervor, von denen der älteste im Jahr 2012 verstarb. Marlene Dietrich, die ihre letzten Lebensjahre in Paris verbrachte, wurde nach ihrem Tod auf eigenen Wunsch in Berlin auf dem Städtischen Friedhof in der Stubenrauchstraße beigesetzt. Ihr wurde posthum auch die Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin verliehen.