Die Diskussion um ein Böllerverbot an Silvester bleibt ein strittiges Thema unter den Innenministern von Bund und Ländern. Aus Teilnehmerkreis wurde am Freitag berichtet, dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) in einer informellen Runde zumindest offen für den Vorschlag war, größere Gebiete als Böllerverbotszonen auszuweisen.
Ungeklärte Fragen zum Umgang mit Silvesterfeuerwerk
Die Debatte über den Umgang mit privatem Feuerwerk zu Silvester ist somit noch nicht abgeschlossen, was am letzten Tag der Innenministerkonferenz in Bremen deutlich wurde. Ein Bündnis von 56 Organisationen fordert ein Ende der Verwendung von Böllern und anderen Feuerwerkskörpern an Silvester.
Alternative Vorschläge und notwendige Änderungen
Da unter den Innenministern kein Konsens für ein bundesweites Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk erzielt werden konnte, setzten sich die Berliner Innensenatorin Iris Spracher sowie der Innenminister von Bremen dafür ein, dass zumindest die Länder und Kommunen die Möglichkeit erhalten sollten, ein solches Verbot zu implementieren. Hierfür wäre eine Änderung der Verordnung zum Sprengstoffgesetz erforderlich.
Die Innenminister und Innenministerinnen der Bundesländer kamen für drei Tage in der Hansestadt Bremen zusammen. Dabei war Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) als Gast anwesend. Der Umgang mit privatem Silvesterfeuerwerk stellte einen der vielen Diskussionspunkte während der Konferenz dar.
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