Laute Böller sind passé: Schweiz beschließt Verbot für Feuerwerke
Die Schweiz hat sich entschieden, laute Böller zu verbannen. Dies geschah nach dem Vorbild der Niederlande, die bereits ein ähnliches Verbot erlassen hatten.
Am Mittwoch stimmte der Ständerat einer entsprechenden Initiative zu, nachdem das Schweizer Parlament zuvor Regelungen zur Einfuhr und Nutzung von Feuerwerk genehmigt hatte. Im nächsten Schritt wird das Schweizer Sprengstoffgesetz angepasst, um das Verbot für private Feuerwerke zu implementieren.
Das Verbot könnte bereits zum kommenden Jahreswechsel in Kraft treten. Allerdings bleibt das Abfeuern von Feuerwerken zum Nationalfeiertag am 1. August weiterhin erlaubt.
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- Niederlande: Details zum Böllerverbot
Die Initiative „Für eine Einschränkung von Feuerwerk“ hat diesen neuen Regelungsansatz angestoßen. Parallel dazu hat der Nationalrat einen eigenen Vorschlag erarbeitet, der nun angenommen wurde.
Das Hauptziel des neuen Gesetzes ist es, Böller, die ausschließlich zur Erzeugung von Knallgeräuschen dienen, zu verbannen. Zudem wird die Einfuhr von Kleinfeuerwerk wie Wunderkerzen, Tortenfontänen und Tischbomben auf 2,5 Kilogramm pro Tag und Person begrenzt.
Niederlande setzen Maßstab
Bereits zuvor hatten die Niederlande ein Verbot für private Feuerwerke beschlossen. Ab Silvester 2026/2027 sind sowohl der Verkauf als auch das Abfeuern von Raketen und Böllern für Privatpersonen untersagt.
Das Gesetz sieht vor, dass Vereine, wie beispielsweise Fußball- oder Schwimmclubs, auf Antrag weiterhin Raketen und Böller während ihrer Silvesterfeiern abfeuern dürfen.
Nach heftigen Protesten werden die Hersteller und Verkäufer von Feuerwerk von der Regierung mit Entschädigungen aus einem Milliardenfonds unterstützt.
Quellen: t-online