Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin informiert:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat sich zu den Plänen der BASF geäußert, wesentliche Teile ihrer Aktivitäten von Berlin und damit aus Deutschland nach Indien zu verlagern. Er zeigt sich besorgt über den damit verbundenen Abbau zahlreicher Arbeitsplätze am Standort. „Berlin hat sich über viele Jahre als verlässlicher, innovationsfreundlicher und stabiler Wirtschaftsstandort für die BASF etabliert. Diese Partnerschaft war stets durch qualifizierte Fachkräfte, hohe Produktivität und einen fairen sozialen Ausgleich in der Chemie-Sozialpartnerschaft geprägt“, so Wegner.
Vor diesem Hintergrund fordert er von der Unternehmensführung eine transparente und nachvollziehbare Darstellung der zukünftigen Planungen für den Standort Berlin. Ein sozialverträglicher Umgang mit den betroffenen Mitarbeitern, eine frühzeitige und substanzielle Einbindung der Betriebsräte sowie ein klarer zeitlicher Fahrplan für alle geplanten Maßnahmen seien unerlässlich. Zudem müsse die Perspektive für einen Verbleib von Unternehmensaktivitäten in Berlin auch künftig tarifgebunden sein. „Mitbestimmung und Tarifbindung sind kein Standortnachteil, sondern Ausdruck von Verlässlichkeit, Planungssicherheit und sozialer Verantwortung“, betont Wegner. Wegner schlägt Expo-Standort in Brandenburg vor.
Er plant, zeitnah das Gespräch mit der Geschäftsführung, den Betriebsräten und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie zu suchen, um zu erörtern, wie wirtschaftliche Entscheidungen mit der Verantwortung gegenüber den Beschäftigten in Einklang gebracht werden können. „Berlin steht für einen starken Industriestandort mit hoher sozialer Verantwortung – diese Haltung erwarte ich auch von einem global agierenden Unternehmen wie BASF“, schließt Wegner. Zudem setzt neue Impulse: Berlin investiert massiv in Klima- und Umweltschutz.
Kontakt:
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- Jüdenstr. 1, 10178 Berlin
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Bildquelle: Newsflash24