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1. FC Union Berlin und die Stürmersuche: Ein Problem mit Ansage

Der 1. FC Union Berlin kämpft um die Effektivität im Angriff und zeigt sich in dieser Saison vor dem Tor häufig harmlos. Trotz einer soliden Bilanz von 44 Toren bleibt die Suche nach einem stabilen Stürmer ein zentrales Problem für die Eisernen.

1. FC Union Berlin und die Stürmersuche: Ein Problem mit Ansage
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Der 1. FC Union Berlin hat in der aktuellen Saison Schwierigkeiten, eine klare spielerische Linie zu finden, was sich in einer durchwachsenen Bilanz widerspiegelt. Mit 44 erzielten Toren ist die Ausbeute zwar solide, jedoch nicht ausreichend für große Euphorie.

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In der Bundesliga konnte der 1. FC Union Berlin nicht die Schallmauer durchbrechen. Selbst die beeindruckenden 122 Tore des FC Bayern München, die dem Rekordmeister seinen 35. Titel sicherten, konnten nicht helfen. Harry Kane, der beim Saisonabschluss gegen den 1. FC Köln mit einem Hattrick auf 36 Tore kam und die Torjägerkanone zum dritten Mal gewann, konnte die Situation nicht verbessern.

Der 1. FC Union Berlin zeigte in dieser Saison nur selten seine Gefährlichkeit im gegnerischen Strafraum. Erst beim 4:0-Sieg gegen Augsburg feierte das Team seinen höchsten Saisonsieg. Die 990 Tore, die in der gesamten Liga erzielt wurden, sind zwar ein respektabler Wert, jedoch wurde die Marke von 1000 Toren nicht erreicht. Dies war zuletzt in der Saison 1984/85 der Fall.

Schwierigkeiten im Angriffsspiel

Insgesamt ist die Torbilanz der Eisernen eher marginal. Oftmals tat sich das Team schwer, im gegnerischen Strafraum gefährlich zu werden. Trainer Steffen Baumgart, der bis zum 29. Spieltag im Amt war, äußerte sich häufig darüber, dass das Team sich nicht belohnt habe. Nach dem 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim, das letztlich zu Baumgarts Entlassung führte, sagte er:

„Wir haben zwar die erste gute Möglichkeit, dann haben wir es aber 90 Minuten nicht geschafft, auf Augenhöhe zu sein.“

Kapitän Christopher Trimmel bezeichnete das Spiel oft als „nicht Union-like“.

Dies bezieht sich auf mehrere Aspekte: fehlende Stabilität in der Defensive, mangelnde Kreativität im Spielaufbau und unzureichende Ideen im Umschaltspiel. Als es schließlich besser lief, wie beim 3:1-Sieg in Mainz und dem Kantersieg gegen Augsburg, äußerte Marie-Louise Eta:

„Wir haben einen guten Mix gefunden aus Dominanz, Kombinationsfußball, aber auch Klarheit und Zielstrebigkeit. Und wir haben in den richtigen Momenten die Tore geschossen.“

Ein Blick auf die Heimspiele

Im Stadion An der Alten Försterei, wo es in dieser Saison nur fünf Siege gab, wurde oft vergessen, dass alles eine Einheit ist. Ohne Dominanz gibt es keinen Kombinationsfußball, ohne Klarheit keine Zielstrebigkeit. Christopher Trimmel erklärte:

„Das erste Mal nach langer Zeit sind wir ruhig am Ball geblieben und haben uns deshalb Chancen herausgearbeitet.“

Selbst Carl Klaus, der als dritter Torwart in die Saison gestartet war, war von der Leistung des Teams beeindruckt:

„Wir waren wirklich, wirklich, wirklich gut am Ball und konnten viel mit ihm anfangen. Das war eine runde spielerische Leistung.“

Klaus feierte sein erstes Spiel ohne Gegentor und war begeistert von der Teamleistung.

Die Torbilanz und die Suche nach einem Stürmer

Die Torbilanz von 44 Treffern ist im Vergleich zu früheren Spielzeiten nicht schlecht, jedoch gab es in der Rückrunde einige Flauten. In den zwölf Partien, die Baumgart noch coachte, erzielte das Team lediglich zehn Tore. Nur einmal, beim 2:3 in Hamburg, gelang mehr als ein Treffer. Die letzten Spiele gegen Köln, Mainz und Augsburg verbesserten die Bilanz, doch ein Schatten bleibt.

Die Eisernen benötigen dringend einen echten Torjäger. In den ersten vier Spieljahren erzielte der beste Torschütze stets zweistellige Trefferzahlen: Sebastian Andersson, Max Kruse, Taiwo Awoniyi und Sheraldo Becker. In dieser Saison war Oliver Burke mit sechs Toren der beste Torschütze, was weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Danilho Doekhi, Rani Khedira, Ilyas Ansah und Andrej Ilić erzielten noch weniger Tore. Besonders Ansah hatte nach einem starken Saisonstart eine Flaute und erzielte sein letztes Tor im Dezember 2025. Ilić benötigte bis Februar, um seinen ersten Treffer zu erzielen.

Die Notwendigkeit eines sofort einsatzbereiten Angreifers

Es wäre von Vorteil, wenn der 1. FC Union Berlin für die kommende Saison einen Stürmer verpflichten könnte, der sofort ins Spielsystem integriert werden kann und keine lange Anlaufzeit benötigt. Ein Spieler, der kein uneingelöstes Versprechen darstellt, wie es bei Jordan Siebatcheu, Chris Bedia, Yorbe Vertessen oder Kevin Volland der Fall war, wäre wünschenswert. Diese Spieler erzielten in 117 Spielen lediglich zwölf Tore.

Mit dem Abschluss der Saison haben sowohl Fans als auch Verantwortliche neue Wünsche und Vorstellungen für die Sommerpause. Sollte der 1. FC Union Berlin in der nächsten Saison häufiger treffen, könnte das Durchbrechen der 1000-Tore-Marke nach 42 Jahren endlich wieder möglich sein.


Quellen: Berliner Zeitung

Bildquelle: Shutterstock

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