Hertha-Trainer Stefan Leitl (48) übt vor dem letzten Heimspiel des Jahres Druck auf sein Team aus und fordert einen Heimsieg gegen Arminia Bielefeld.
Am Freitag (18.30 Uhr/Sky) steht für Hertha BSC ein entscheidendes Zweitliga-Spiel gegen Arminia Bielefeld an. Knapp 50.000 Zuschauer werden im Olympiastadion erwartet, alle streben nur ein Ziel an: den Sieg!
Hertha-Trainer Stefan Leitl ist sich dieser Erwartung bewusst und gibt seinem Team ein klares Verlier-Verbot. Er erklärt: „Dieses Spiel dürfen wir nicht verlieren. Wenn wir oben dranbleiben wollen, brauchen wir diesen Sieg.“ Nur mit einem Triumph bleiben die Berliner im Aufstiegsrennen und können weiter von der 1. Bundesliga träumen. Eine Niederlage würde den Abstand zur Spitze nahezu unüberwindbar machen. Zuletzt sammelte das Team nur einen Punkt aus zwei Spielen, einen weiteren Rückschlag kann sich der Hauptstadtklub nicht leisten.
Leitl setzt auf bewährte Aufstellung
Umso wichtiger ist es für Leitl, auf die bewährte Viererkette zu setzen, weshalb es keine Wechsel in der Startelf gibt. Diese hatte in Fürth (3:3) vor allem in der ersten Halbzeit überzeugt. Der Trainer beschreibt: „Ich glaube, dass wir grundsätzlich in Fürth ein gutes Spiel gezeigt haben und möchte die Gegentore nicht nur am Abwehrverbund festmachen. Wir verteidigen und greifen gemeinsam an. Wir haben es in den Wochen zuvor gut gemacht, das müssen wir in Gemeinsamkeit hinbekommen.“
Deyivisio Zeefuik (27), ein Publikumsliebling, bleibt somit erneut auf der Bank. Die Viererkette wird von Karbownik, Dardai, Leistner und Gechter gebildet.
Herausforderung gegen laufstarke Bielefelder
Leitl ist sich der Herausforderung bewusst, die das Spiel gegen Bielefeld mit sich bringt: „Die Liga ist verrückt. Die Leistungsdichte ist extrem in meinem Empfinden. Die Unterschiede sind echt gering. Und Arminia ist sehr laufstark, bringt enorm viel Tempo mit. Wir müssen voll dagegenhalten, voll konzentriert sein.“
Um den Sieg zu erreichen, wird die Mannschaft wie folgt aufgestellt: Ernst – Gechter, Leistner, Dardai, Karbownik – Eichhorn, Seguin – Winkler, Cuisance, Reese – Schuler.
Sieg-Pflicht für Hertha zum Jahresende – das Team muss dem Druck standhalten.