Ibrahim Maza (20), ein aus Berlin stammender Fußballspieler, avanciert zum neuen Publikumsliebling bei Bayer 04 Leverkusen. Sein entscheidender Treffer zum 1:0 gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal sicherte Leverkusen den Einzug ins Viertelfinale. Bereits in der 2. Runde hatte Maza mit einem Tor zum 4:2 n. V. in Paderborn auf sich aufmerksam gemacht.
Der Spieler, in Fachkreisen auch als „Magic Maza“ bekannt, wechselte im Sommer für eine Ablösesumme von 12 Millionen Euro von Hertha BSC zu Bayer Leverkusen. Seit dem Abgang von Wirtz entwickelt er sich kontinuierlich zu einem zentralen Akteur bei den Rheinländern.
Maza äußert Wunsch für das DFB-Pokalfinale
Auf die Frage nach einem möglichen Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Verein, dem Berliner Zweitligisten Hertha BSC, im Viertelfinale, äußerte Maza seinen Wunsch nach einem späteren Duell. Er erklärte, dass es sicherlich attraktiv wäre, gegen sie zu spielen. Jedoch würde er ein Finale in Berlin gegen Hertha als noch reizvoller empfinden. Maza betonte weiterhin seine Unterstützung für sein Ex-Team: „Ich drücke ihnen auf jeden Fall die Daumen. Nur das Beste für sie. Hoffentlich präsentieren sie sich weiter so gut.“
Sowohl nach dem Zweitrunden-Sieg in Paderborn als auch nach der Partie in Dortmund wurde Maza als bester Spieler des Spiels ausgezeichnet.
Leverkusens Trainer Hjulmand und Sport-Boss Rolfes loben Mazas Entwicklung
Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand (53) hob die Persönlichkeit Mazas hervor. Er wurde vor etwa vier Wochen aufgrund personeller Engpässe im defensiven Mittelfeld auf die Doppel-Sechs positioniert, was sich als erfolgreiche strategische Entscheidung erwies. Hjulmand äußerte sich nach der Leistung Mazas in Dortmund anerkennend: „Weil Ibo eine solche starke Persönlichkeit hat, kann er solche Spiele machen.“
Der Coach ergänzte, dass Maza trotz seines Talents noch viel zu lernen habe, aber seine Bereitschaft zeige, sich täglich weiterzuentwickeln. „Er lernt schnell. Es macht so viel Spaß, mit ihm zu arbeiten, weil er immer aufmerksam ist, um den nächsten Schritt zu machen. Er will immer etwas besser machen. Seine Entwicklung ist hervorragend. Es ist gut für Leverkusen, dass Ibo bei uns spielt.“
Bestätigung der Erwartungen durch Sport-Boss Rolfes
Für Sport-Boss Simon Rolfes (43) ist Mazas rascher Aufstieg keine Überraschung, sondern die „Konsequenz seines täglichen Verhaltens“. Rolfes führte aus, dass Maza konstant hervorragend trainiert und sich an etablierten Profis wie Grimaldo orientiert. Er sei lernbegierig, zweikampfstark und ein technisch versierter Fußballer. „Deswegen ist es für mich keine Überraschung, dass er in den vergangenen Wochen diese Entwicklung und eine dominante Rolle bei uns übernommen hat. Das freut mich riesig, weil er in der Mannschaft akzeptiert ist und sich dort Respekt verschafft hat – und auch auf dem Platz bei den Gegnern.“
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