Die Handballer der Füchse Berlin sind nach zwei aufeinanderfolgenden Pflichtspiel-Niederlagen erneut auf Erfolgskurs. Der deutsche Meister setzte sich in seinem Auswärtsspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 32:28 durch (15:14). Beste Torschützen der Begegnung waren August Pedersen für die TSV sowie Mathias Gidsel und Matthes Langhoff für Berlin, die jeweils zehn Tore erzielten.
Rückkehr von Gidsel und Verletzungsproblematik
Im Team des Titelverteidigers war Welthandballer Gidsel wieder im Einsatz, nachdem er bei der 24:28-Niederlage in der Champions League gegen den norwegischen Meister Kolstad HB gefehlt hatte. Trainer Nicolej Krickau musste jedoch auf Lasse Andersson verzichten, der sich eine Bauchmuskelverletzung zugezogen hatte. Insgesamt standen bei den Gästen lediglich elf der maximal zulässigen 14 Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen.
Gleichmäßiger Spielverlauf und entscheidende Momente
Hannovers Torwart Simon Gade war von Beginn an aufmerksam und parierte in der Anfangsphase Siebenmeter von Tobias Gröndahl und Tim Freihöfer. Das Spiel entwickelte sich als ein Duell auf Augenhöhe, wobei die Hauptstädter meist knapp in Führung lagen.
Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild. Nach dem Stand von 18:17 in der 36. Minute konnten die Füchse auf 22:17 (43. Minute) davonziehen. Die Gastgeber hatten in dieser Phase Schwierigkeiten, die sich bietenden Torgelegenheiten zu nutzen. In der 53. Minute erhielt Hannovers Marian Michalczik nach einem Foul an Gidsel die Rote Karte, was den Weg für den Berliner Auswärtssieg ebnete.
Diese Leistung der Füchse Berlin stellt eine positive Wende in der bisherigen Saison dar.
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