Der 1. FC Union Berlin steht vor der Herausforderung, einen neuen Cheftrainer zu verpflichten. Präsident Dirk Zingler hat in einer Medienrunde vor der Mitgliederversammlung einen groben Zeitrahmen für die Entscheidung skizziert. Er äußerte die Hoffnung, dass bereits im Mai eine finale Entscheidung getroffen werden kann.
Nachdem Marie-Louise Eta interimistisch die Verantwortung für die Profi-Mannschaft übernommen hatte und nach dem letzten Spieltag verabschiedet wurde, ist der Verein nun auf der Suche nach einer langfristigen Lösung.
„Zunächst hatten wir eine umfangreiche Liste, dann eine verkürzte Liste, und schließlich haben wir uns auf drei Kandidaten geeinigt, mit denen wir Gespräche geführt haben“, erklärte Zingler. Aus diesem Kreis wird letztendlich ein Trainer ausgewählt. Dabei betonte er: „Sorgfalt hat Vorrang vor Schnelligkeit.“
Potenzielle Kandidaten für die Trainerposition
In den letzten Tagen wurde in den Medien berichtet, dass Union Berlin Interesse an Mauro Lustrinelli, dem Trainer des FC Thun und Schweizer Meister, zeigt. Der Verein ist sich bewusst, dass die Kaderplanung in enger Abstimmung mit dem neuen Cheftrainer von großer Bedeutung ist.
Zingler lobte zudem Marie-Louise Eta und äußerte sich optimistisch über ihre zukünftigen Möglichkeiten: „Ich bin überzeugt, dass Frau Eta eines Tages die Verantwortung als Trainerin einer Männermannschaft übernehmen wird. Das ist offensichtlich, sonst hätten wir ihr nicht die Möglichkeit gegeben, fünf Spiele zu leiten.“
Rückblick auf die vergangene Saison
Der Präsident zeigte sich insgesamt zufrieden mit der abgelaufenen Saison, wies jedoch darauf hin, dass aus den vergangenen Jahren eine Erwartungshaltung entstanden sei, die der Verein nicht teilen könne. „Wir sind deutliche Überperformer“, sagte Zingler.
Umbaupläne für die Alte Försterei
Darüber hinaus äußerte sich Zingler zu den geplanten Umbauarbeiten an der Alten Försterei und nannte einen groben Zeitplan. „Wir gehen davon aus, dass wir die Saison 2027/2028 im Olympiastadion spielen werden. Die ersten Aufträge sollen im Sommer 2026 vergeben werden, damit wir im Mai 2027 mit den Arbeiten beginnen können.“ Der Verein befindet sich in Abstimmung mit Hertha BSC und dem Olympiastadion und respektiert, dass das Olympiastadion die Heimat von Hertha BSC ist.
Fazit
Union Berlin steht vor einer entscheidenden Phase, in der die Weichen für die kommende Saison gestellt werden. Die Auswahl eines neuen Trainers und die damit verbundene Kaderplanung sind zentrale Themen, die die Zukunft des Vereins maßgeblich beeinflussen werden.
Quellen: SPORT1
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