Der FC Bayern München hat in einem spannenden Spiel Real Madrid mit 4:3 besiegt und sich somit für das Halbfinale der Champions League qualifiziert. Allerdings wurde die Feierlaune der Münchner durch eine Auseinandersetzung zwischen Josip Stanisic und Antonio Rüdiger getrübt. Stanisic, der für Bayern spielt, äußerte sich nach dem Spiel über eine Szene, die sich während des Spiels ereignete. Er berichtete, dass er nach einem Zweikampf mit Rüdiger am Boden lag und dieser um ihn herumging, während er weiterhin Schmerzen hatte.
Stanisic erklärte, dass es dabei zu unschönen Äußerungen gekommen sei. Er sagte: „Meines Erachtens geht so was gar nicht. Es ist genau nur ein Wort gefallen – und das zweimal. Aber Sie können ihn ja selbst fragen, was er gesagt hat. Vielleicht ist er Manns genug, es zuzugeben.“ Der Bayern-Spieler wollte jedoch nicht näher auf die genauen Worte eingehen, die gefallen waren. Er betonte, dass er nicht nachtragend sei und die Situation für ihn abgeschlossen sei, auch wenn er der Meinung war, dass solches Verhalten nicht akzeptabel ist.
Wiederholte Vorfälle mit Rüdiger
Antonio Rüdiger steht immer wieder im Mittelpunkt von Kontroversen. In der Vergangenheit hatte er bereits in mehreren wichtigen Spielen Schwierigkeiten, seine Emotionen zu kontrollieren. Ein Beispiel dafür war das Finale des Copa del Rey im vergangenen Jahr, als er gegen den FC Barcelona die Nerven verlor. Obwohl er bereits ausgewechselt war, warf er einen Gegenstand in Richtung des Schiedsrichters und musste von Betreuern zurückgehalten werden. In diesem Vorfall äußerte er beleidigende Worte und wurde daraufhin für sechs Spiele gesperrt.
Am Tag nach diesem Vorfall entschuldigte sich Rüdiger in einem sozialen Netzwerk für sein Verhalten und erklärte, dass es dafür keine Entschuldigung gebe. Ein weiterer Vorfall ereignete sich vor kurzem, als Real Madrid gegen Getafe spielte. Rüdiger entging dort nur knapp einem Platzverweis, nachdem er im Zweikampf mit Diego Rico dessen Gesicht mit seinem Knie getroffen hatte.
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