„Union war über viele Jahre mein Zuhause und hat mir den Weg in den Profifußball ermöglicht“, äußerte David Preu (21) zu seinem Wechsel. Der talentierte Spieler verlässt die Eisernen und schließt sich der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart in der 3. Liga an.
Preu, der einst von Viktoria Berlin in die Jugend von Union Berlin wechselte, hat in der vergangenen Saison keine Einsätze bei den Profis verzeichnen können. Zuvor absolvierte er jedoch fünf Bundesliga-Partien in der Saison 2024/25, in denen er vor allem in der Endphase der Saison zu Kurzeinsätzen kam. Um sich für neue Chancen zu empfehlen, strebt er nun eine Entwicklung in der 3. Liga an.
Karriereweg und Herausforderungen
Nach einer Leihe zum VfR Aalen in der Regionalliga Südwest kehrt Preu nun in den Profifußball zurück, um sich in Stuttgart neu zu beweisen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Stuttgart, werde aber die Zeit in Köpenick immer in besonderer Erinnerung behalten“, so der Spieler weiter.
Ein denkwürdiges Debüt
Besonders in Erinnerung bleibt Preus Bundesliga-Debüt gegen Bayer Leverkusen, das mit einem 0:0 endete. In der 78. Minute wurde er für Jannik Haberer eingewechselt und geriet kurz darauf in einen intensiven Zweikampf mit Florian Wirtz. Dabei traf er den DFB-Star unabsichtlich am Sprunggelenk, was für einen kurzen Moment für Aufregung sorgte. Wirtz konnte jedoch weiterspielen, während Preu mit einer Verwarnung davonkam.
Würdigung durch den Sport-Boss
Horst Heldt, der Sport-Boss von Union Berlin, würdigte Preus Entwicklung: „David hat sich bei uns vom Nachwuchsspieler zum Profi entwickelt und dabei stets großen Einsatz und Lernwillen gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, dauerhaft auf hohem Niveau Verantwortung zu übernehmen. Wir danken ihm für seinen Einsatz im Trikot des 1. FC Union Berlin und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.“
Quellen: Bild, Süddeutsche Zeitung, n-tv
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