Tragischer Vorfall auf der ‚Walross 4‘
Ein Crewmitglied der deutschen Segelyacht ‚Walross 4‘ ist während einer Transatlantik-Regatta infolge eines Unfalls an Bord verstorben. Dies gab der Akademische Seglerverein Berlin (ASV) am Dienstag bekannt.
Die Yacht des Akademischen Segler-Vereins befand sich etwa 2.800 Kilometer von der Küste entfernt, als das Unglück auf dem Weg von Lanzarote nach Antigua geschah. In einer Mitteilung äußerte der ASV Berlin: „Wir sind zutiefst erschüttert und trauern mit den Angehörigen.“
Details zum Vorfall und zur Betreuung der Besatzung
Das betroffene Besatzungsmitglied wurde nach dem Unfall im Rahmen einer koordinierten Rettungsaktion auf ein nahegelegenes Handelsschiff gebracht, verstarb jedoch später. Die verbleibende Besatzung der ‚Walross 4‘ erhält auf dem Weg zu ihrem Zielhafen professionelle Unterstützung, wie der ASV Berlin weiter berichtete. Konkrete Informationen zu dem Unfall oder dem verstorbenen Mitglied wurden bislang nicht veröffentlicht.
Auch die Veranstalter der Transatlantik-Regatta zeigten sich betroffen. Der Kommodore des Royal Ocean Racing Club (RORC), Deb Fish, sprach in einer Erklärung sein tiefstes Beileid im Namen des Clubs aus: „Im Namen des Royal Ocean Racing Club spreche ich der Familie, den Freunden und Angehörigen des Besatzungsmitglieds unser tiefstes Beileid aus.“ Zudem dankte er allen, die an den Rettungsmaßnahmen beteiligt waren, für ihre Professionalität.
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