Die Eisbären Berlin stehen auch zu Beginn des neuen Jahres unter Druck. Am Freitagabend verloren sie ihr erstes Spiel nach dem Jahreswechsel gegen die Löwen Frankfurt mit 2:3 (1:0, 0:2, 1:1). Diese Niederlage gegen den Tabellenvorletzten der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bedeutet, dass die Eisbären nun sechs ihrer letzten sieben Spiele verloren haben.
Vorfreude verdrängt durch Enttäuschung
Vor dem Spiel war die Atmosphäre in der Berliner Arena am Ostbahnhof noch positiv. Ein Highlight war die Gratulation an den ehemaligen Spieler, Trainer und Manager Peter John Lee zu seinem 70. Geburtstag. Zudem verbindet eine Fanfreundschaft die Anhänger der Eisbären mit den Frankfurtern, die sich insbesondere durch ihre gemeinsame Abneigung gegenüber den Adlern Mannheim auszeichnet.
Die Eisbären konnten zu Beginn des Spiels jubeln, als Matej Leden in der dritten Minute die Führung erzielte. Eric Mik hatte den Puck vor das Tor geschossen, sodass Leden nur noch einnetzen musste und seinen zweiten Saisontreffer sicherte.
Verletzungspech und Spielverlauf
Doch die Berliner versäumten es, das Spiel an sich zu reißen, was vor allem am anhaltenden Verletzungspech lag. Neben Kapitän Kai Wissmann und Top-Angreifer Ty Ronning fehlten auch Manuel Wiederer und Markus Vikingstad, was die Eisbären vor erhebliche Herausforderungen stellte.
Im ersten Drittel war Torwart Jake Hildebrand häufig gefordert, wurde aber durch Chancenverwertung der Frankfurter immer wieder vor Probleme gestellt. Im zweiten Drittel ließ die Defensive der Eisbären, insbesondere nach einem Ausgleichstreffer durch Maksim Matushkin, zu viele Lücken, die die Löwen gnadenlos ausnutzten.
Entscheidende Momente im Spiel
Nach dem Ausgleich in der 26. Minute kassierte Jonas Müller eine Strafe, die die Löwen prompt in eine 2:1-Führung ummünzten. In der 48. Minute gaben die Eisbären jedoch erneut Hoffnung, als Liam Kirk zum 2:2 ausglich. Doch kurz darauf zeigten die Frankfurter ihre Stärke und erzielten das entscheidende 3:2 durch Jakob Lilja, was die Eisbären erneut in eine missliche Lage brachte.