Im April 2026 sorgte der 1. FC Union Berlin für Aufsehen, als er Marie-Louise Eta als Übergangs-Nachfolgerin von Steffen Baumgart präsentierte. Damit wurde sie zur ersten Trainerin in der Geschichte der Bundesliga.
In einer Saison, die insgesamt eher durchwachsen verlief, erlangte der 1. FC Union Berlin plötzlich nationale und internationale Aufmerksamkeit. Die 34-jährige Eta übernahm die Verantwortung als Interims-Trainerin, nachdem Steffen Baumgart beurlaubt worden war. Ihre Ernennung führte zu einem bemerkenswerten Medienecho.
„Ich verstehe, dass das für die Öffentlichkeit ein großes Thema ist und dass das gesellschaftlich eine Signalwirkung haben kann“, äußerte Eta, die jedoch betonte, dass sie nicht zu viel Aufhebens darum machen wollte. „Natürlich ist es aber schön, dadurch die eine oder andere zu inspirieren – und dass sich dadurch die eine oder andere Tür mehr öffnet.“
Unter ihrer Leitung sammelten die Köpenicker in fünf Spielen insgesamt sieben Punkte und sicherten sich somit den Klassenerhalt. Ab dem Sommer wird Eta als Cheftrainerin der Frauenmannschaft des Vereins tätig sein, während Mauro Lustrinelli die Position des Trainers bei den Männern übernimmt.
Quellen: bundesliga
Bildquelle: Echo Media Group / Union Berlin