Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Tabellenvorletzten Iserlohn Roosters nach zwischenzeitlichem Zittern bezwungen. Der Endstand lautete 5:3 (2:0, 1:3, 2:0).
Ein spannendes Spielverlauf
Das Team unter der Leitung von Trainer Serge Aubin konnte bereits zu Beginn mit 1:0 in Führung gehen, als Yannick Veilleux einen Abpraller verwertete (6.). Kurz vor dem Ende des ersten Drittels gelang es den Berlinern, den Vorsprung mit einem Überzahltor von Andreas Eder, der einen Schuss von Les Lancester abfälschte, auf 2:0 auszubauen (20.).
Wettbewerbsdruck und Wendepunkte
Im zweiten Drittel gelang es dem ehemaligen Eisbären Daniel Fischbuch, für die Roosters auf 1:2 zu verkürzen (24.). Liam Kirk antwortete jedoch umgehend und stellte den Abstand auf 3:1 (26.) wieder her. Die Iserlohner, die als Tabellenvorletzte gelten, schafften es, durch Tore von Robin Norell (38.) und Kyle Wood (40.) den Ausgleich auf 3:3 zu erzielen und sorgten somit für Spannung vor dem letzten Drittel.
In einem erneuten Powerplay traf Marcel Noebels nur den Pfosten. Leo Pföderl brachte dann die Eisbären mit dem Treffer zum 4:3 erneut in Führung (52.). Kurz darauf sicherte Andreas Eder mit seinem zweiten Tor des Spiels den Sieg für die Berliner.
Bereits am Sonntag (14 Uhr) steht für die Berliner ein weiteres Heimspiel gegen die Aufsteiger und Schlusslichter, die Dresdner Eislöwen, an.
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