Hertha-Kapitän Fabian Reese (28) motiviert die Fans und hegt die Hoffnung auf eine verbesserte Rückrunde. Foto: Pohl/City-Press
Die Mannschaft von Hertha BSC steht nach drei sieglosen Spielen in Folge und dem 6. Platz am Ende der Zweitliga-Hinrunde vor einer großen Herausforderung: der Bundesliga-Aufstieg scheint gefährdet.
Sportdirektor Benjamin Weber (45) äußerte sich nach dem 1:1 gegen Bielefeld optimistisch: „Dieser Rückschlag macht uns stärker.“
Die Hoffnung auf ein Aufstiegs-Wunder bleibt bestehen. Mittelfeldspieler Paul Seguin (30), der gegen die Arminia sein erstes Tor in dieser Saison erzielte, erklärte: „Wir haben uns als Mannschaft im Verlauf der Hinrunde gut stabilisiert. Man kann eine Handschrift erkennen, und unser Spiel hat viele Facetten. Ich will, so wie alle Berliner, auch so schnell wie möglich in die Bundesliga. In der Rückrunde greifen wir an und geben richtig Gas.“
Notwendiger Punktegewinn in der Rückrunde
Die Ausgangsposition ist jedoch herausfordernd: Mit lediglich 28 Punkten nach der Hinrunde ist Hertha BSC weit hinter den benötigten Zielen. Um den Aufstieg zu schaffen, sind über 60 Punkte notwendig.
In der letzten Saison stiegen Köln mit 61 und der HSV mit 59 Zählern auf. Auch in den Vorjahren waren mindestens 67 Punkte erforderlich, um die Rückkehr ins Oberhaus zu realisieren.
Dringender Handlungsbedarf
Die Notwendigkeit, in der Rückrunde deutlich bessere Leistungen zu zeigen, ist unumstritten. Hertha-Kapitän Fabian Reese (28) betonte: „Wir haben ein System gefunden, eine Formation, die zu uns passt. Jetzt gilt es, kurz abzuschalten und dann gut vorzubereiten, um direkt in der Rückrunde voll angreifen zu können.“
Der hervorragende Torwart Tjark Ernst (22) ist ebenfalls entschlossen: „Wenn wir den Start in der Rückrunde nicht verschlafen, haben wir gute Chancen. Es ist noch alles drin, daran glauben wir fest!“
Die ersten Schritte in die neue Rückrunde erfolgen im Olympiastadion gegen den Erzrivalen Schalke 04 am 17. Januar um 20:30 Uhr.