Fredi Bobic, ehemaliger Geschäftsführer von Hertha BSC, hat eine neue Position als Sportdirektor bei Legia Warschau übernommen. Diese Ernennung erfolgt nach seinem Wechsel zum polnischen Klub, wo er seit April 2025 als „Head of Football“ tätig war. Nach dem Verpassen eines internationalen Wettbewerbs und dem damit verbundenen Rücktritt von Sportdirektor Michal Zewlakow hat Bobic nun die alleinige Verantwortung für die sportlichen Belange des Vereins.
Auf der offiziellen Webseite von Legia Warschau wird bekannt gegeben, dass Bobic die Gesamtverantwortung für den sportlichen Bereich trägt. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Überwachung der ersten Mannschaft, die Leitung der Abteilungen für Kaderplanung und Scouting sowie die Nachwuchsförderung und die Organisation der zweiten Mannschaft. Darüber hinaus ist er für das gesamte Sportbudget und die organisatorische Struktur des sportlichen Bereichs zuständig.
Erfolgreiche Rückkehr und neue Herausforderungen
In der vergangenen Saison hatte Legia Warschau zeitweise mit Abstiegssorgen zu kämpfen. Erst nachdem Bobic im Dezember 2025 einen neuen Trainer verpflichtet hatte, konnte das Team eine positive Wende einleiten und sich als zweitbestes Rückrundenteam präsentieren. Dennoch wurde der Zugang zu europäischen Wettbewerben um einen Tabellenplatz und einen Punkt verpasst. Für die kommende Saison plant Bobic, einen neuen Anlauf in Richtung Europa zu starten.
Bobic äußerte sich zu seiner neuen Rolle und betonte die Notwendigkeit einer effektiven Zusammenarbeit im Team. Er erklärte, dass die Organisation wie eine gut geölte Maschine funktionieren müsse und dass die Kooperation zwischen den Verantwortlichen, insbesondere zwischen Trainer Marek Papszun und dem Direktor für Scouting und Rekrutierung, Piotr Zasada, entscheidend sei. Die Talententwicklung wird dabei als oberste Priorität angesehen, ähnlich wie es bereits in seiner Zeit bei Hertha BSC der Fall war.
Quellen: B.Z.
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