Der VfL Wolfsburg konnte am 6. Dezember 2025 vor heimischem Publikum seinen ersten Sieg nach 14 erfolglosen Versuchen feiern. Im Spiel gegen Union Berlin erzielten Patrick Wimmer (10. Minute), Mohamed Amoura (30. Minute) und Lovro Majer (59. Minute) die Tore für die Gastgeber. Trotz einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung gerieten die Wolfsburger nach dem Anschlusstreffer von Stanley Nsoki (68. Minute) unter Druck, hatten jedoch Glück, dass der Gast einen Elfmeter vergab.
„Wir waren phasenweise etwas zu passiv“, bemerkte Wimmer in einem Interview mit dem NDR. Er zog dennoch eine positive Bilanz und zeigte sich optimistisch über die kommenden Spiele.
Auch der Trainer, Bauer, äußerte sich erfreut über die Leistung seiner Mannschaft: „Ich bin äußerst erleichtert und glücklich. Die Spieler haben heute einen hervorragenden Job gemacht. Der Prozess und die Richtung stimmen, wir sind auf einem sehr guten Weg zusammen“, so seine Einschätzung gegenüber dem NDR.
Effiziente Offensive und schwache Leistung der Berliner
Wolfsburg präsentierte sich in der ersten Halbzeit als kompakt und taktisch diszipliniert. Sie agierten effizient mit wenigen Ballkontakten und gelangten zweimal durch Wimmer und Amoura zu Toren, während Union Berlin zur Halbzeit bereits sechs Torschüsse verzeichnete, jedoch ohne Torerfolg blieb. Insbesondere in der ersten Hälfte erwiesen sich die „Eisernen“ als wenig effektiv, was möglicherweise auf die Belastung nach dem Pokalspiel gegen den FC Bayern München (2:3) zurückzuführen war.
Die Wolfsburger zeigten auch nach der Halbzeit eine dominante Leistung, während die Berliner in den entscheidenden Zweikämpfen oft unterlegen waren. Ein gelungenes Beispiel war das 3:0 durch Majer, der nach einem Pass von Christian Eriksen kraftvoll ins obere Eck traf.
Spannung bis zum Schluss
Die achtzehnminütige Nachspielzeit überstand das Team von Bauer souverän und konnte damit den wichtigen Sieg feiern, was die Erleichterung unter den Spielern und den Fans deutlich machte. Zugleich sucht der VfL Wolfsburg einen neuen Sportdirektor, während der Geschäftsführer von 96 laut Medienberichten in Hannover bleibt.
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