„Ich habe vor zweieinhalb Monaten einen Sohn bekommen“, äußerte Sebastian Grönning nach dem 1:0-Sieg von Hertha BSC in Bochum. Der 29-jährige Stürmer erzielte das entscheidende Tor und überraschte damit viele, da er in der vergangenen Saison hinter Dawid Kownacki lediglich als Ersatzspieler agierte. Die neue Rolle als Vater scheint ihm jedoch einen frischen Antrieb gegeben zu haben.
Vor dem Spiel schaute Grönning im Tunnel auf ein Bild seiner Freundin und seines Sohnes, was ihm ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte. „Das hat mir geholfen, das Spiel zu genießen“, erklärte er weiter. Der Däne hatte zuvor eine lange Durststrecke durchlebt, da sein letztes Pflichtspieltor für Hertha im Oktober im DFB-Pokal gegen Elversberg fiel.
„Ganz ehrlich, es war in der Rückrunde in vielen Momenten schwer“, reflektierte Grönning über die torlose Zeit. Die neue Vaterrolle gibt ihm jedoch eine andere Perspektive auf das Leben. „Jeder, der Kinder hat, weiß, dass es die Perspektive auf das Leben verändert. Fußball kümmert mich nicht mehr so sehr, wenn ich nach Hause komme“, sagte er. Die Herausforderungen des Vaterseins, wie das Weinen und Schlafen des Kindes, lassen ihm weniger Raum, sich über das Spiel zu ärgern.
Grönning konnte bereits im Testspiel gegen Köln, das 2:2 endete, überzeugen und sich im Wettkampf mit Luca Schuler um einen Platz in der Startelf empfehlen. Nun hofft er, auch im kommenden Heimspiel gegen Heidenheim, das am nächsten Sonntag um 13 Uhr live bei Sky übertragen wird, einen weiteren Treffer zu erzielen und damit sein Glück als frischgebackener Vater zu vervollständigen.
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Quellen: B.Z., Die Zeit, ZDF
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