Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin hat den Grand Prix im finnischen Helsinki gewonnen. Trotz kleiner Fehler sowohl im Kurzprogramm als auch in der Kür konnten sie ihre knappe Führung verteidigen und sicherten sich damit den ersten Platz.
Wichtige Erkenntnisse
- Hase/Volodin sicherten sich den Sieg beim Grand Prix in Helsinki.
- Trotz Stürzen im Kurzprogramm (Hase) und in der Kür (Volodin) wurde der erste Platz verteidigt.
- Das Paar hat sich für das Grand-Prix-Finale in Nagoya qualifiziert.
- Hase/Volodin gelten als deutsche Medaillenhoffnung bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo.
Fehlerhafte, aber Erfolgreiche Kür
Das Berliner Duo lag bereits nach dem Kurzprogramm knapp in Führung. Am Samstagnachmittag konnten sie diese Position in der Kür behaupten, obwohl sie nicht fehlerfrei blieben. Bereits am Vortag war Hase bei der "Todesspirale" gestürzt. In der Kür erwischte es Volodin bei einem dreifachen Salchow, was zu einem Punktabzug führte. Dennoch setzten sich die beiden 26-Jährigen mit 136,48 Punkten in der Kür durch und sicherten sich mit insgesamt 206,88 Punkten den Sieg.
Konkurrenz und Podium
Auf dem zweiten Platz landeten Alisa Efimova und Misha Mitrofanov mit 205,49 Punkten, gefolgt von Elli Kam und Daniel "Danny" O’Shea auf dem dritten Rang mit 199,09 Punkten.
Hase zeigte sich nach dem Wettkampf zufrieden: "Wir wollten unser Programm und unsere Emotionen kontrollieren, das ist uns heute sehr gut gelungen. So etwas wie bei Nikita kann passieren, aber der Rest des Programms war gut."
Blick auf das Grand-Prix-Finale und Olympia
Helsinki war die letzte von sechs regulären Grand-Prix-Stationen dieser Saison. Mit ihrem Sieg haben sich Hase/Volodin für das Grand-Prix-Finale im japanischen Nagoya Anfang Dezember qualifiziert, wo die sechs besten Paare antreten. Das Paar hatte diesen Wettbewerb in den beiden Vorjahren bereits gewonnen.
Der Höhepunkt der Eiskunstlaufsaison sind die Olympischen Winterspiele im Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Nach EM-Gold und WM-Silber in der vergangenen Saison gelten Hase und Volodin als die einzige deutsche Medaillenhoffnung im Eiskunstlaufen bei den Spielen in Italien.