„Es war eine gelebte und schöne Zeit. Ich freue mich, immer mal wieder herzukommen“, äußerte Steffen Baumgart vor dem Anpfiff über seine Zeit als FC-Coach von 2021 bis 2023. Der 1. FC Union Berlin konnte sich im Duell mit seinem ehemaligen Trainer gegen den 1. FC Köln mit 1:0 durchsetzen und damit die Winterpause mit 21 Punkten antreten.
Das Spiel, welches von 50.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion verfolgt wurde, begann im ersten Durchgang eher ereignislos. Ein medizinischer Notfall auf der Tribüne sorgte für eine ruhige Atmosphäre, die erst ab 15 Minuten nach Spielbeginn wieder auflebte. Die offensiven Bemühungen der Kölner blieben zunächst ohne Bedeutung, während Union sich auf Konterchancen konzentrierte.
Späte Entscheidung in Unterzahl
Im Verlauf der zweiten Halbzeit kam es zu einem Wendepunkt: Köln musste 20 Minuten vor Schluss einen Spieler wegen einer Roten Karte verlassen. Diese Unterzahl ermöglichte den Gästen mehr Raum zur Entfaltung. In der Nachspielzeit erzielte der eingewechselte András Schäfer den entscheidenden Treffer für Union. Durch diesen Sieg konnten die Köpenicker ihren zweiten Bundesliga-Sieg in Folge feiern.
Obwohl Köln weiterhin mit 16 Punkten im gesicherten Bereich bleibt, wartet das Team seit sechs Partien auf einen Erfolg. Für Baumgart war dies nicht nur ein Rückspiel gegen seinen ehemaligen Klub, sondern auch eine Erinnerung an die Zeit, als er an gleicher Stelle einst das Kellerduell verlor und kurz darauf entlassen wurde.
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