Hertha BSC feierte einen wichtigen 1:0-Sieg gegen Braunschweig, bei dem Mittelfeldspieler Michael Cuisance im Fokus stand. Torwart Tjark Ernst hob die Leistung des Franzosen besonders hervor und adelte ihn für seine unermüdliche Arbeit gegen den Ball, die weit über seine bekannte technische Brillanz hinausgeht.
Ein Lob, das Gewicht hat
- Michael Cuisance erhält Sonderlob von Torwart Tjark Ernst für seine Defensivarbeit.
Ernst betonte, dass die Defensive bereits im Sturm und Mittelfeld beginnt und lobte Cuisance explizit für seine intensive Laufbereitschaft gegen den Ball. Dies sei für einen Spieler seiner fußballerischen Qualität nicht selbstverständlich und mache ihn zu einem Vorbild für die gesamte Mannschaft. Dieses Lob unterstreicht die positive Entwicklung Cuisances, der sein Image als "Sorgenkind" hinter sich gelassen hat.
Vom Sorgenkind zum Leistungsträger
Cuisance hat sich über die Wochen hinweg von seinem alten Image befreit. Seine Statistiken sprechen für sich: In der Vorsaison erzielte er sechs Tore und lieferte sieben Vorlagen, in der aktuellen Spielzeit stehen bereits zwei Treffer und zwei Assists zu Buche, wobei er fast immer an gefährlichen Offensivaktionen beteiligt ist. Wichtiger noch ist seine übernommene Verantwortung und die Reife, die er aus seinen turbulenten Anfangsjahren als Profi gewonnen hat.
Angekommen und gereift
Nach einer wechselhaften Reise durch Europa mit Stationen in Marseille, Venedig und Sampdoria sowie einem Neustart in Osnabrück scheint der Franzose bei Hertha BSC angekommen zu sein. Aus dem einstigen Bayern-Talent, dem Arroganz und mangelnde Trainingsbereitschaft nachgesagt wurden, ist ein gereifter Leistungsträger geworden. Er überzeugt nicht nur durch seine technischen Fähigkeiten, sondern auch durch eine bemerkenswerte Arbeitsmoral gegen den Ball, die aktuell die gesamte Mannschaft von Trainer Leitl prägt.
Ernst hob hervor, dass die "Basics" auf dem Platz stimmen und die Mannschaft als Ganzes intensiv gegen den Ball arbeitet, um dem Gegner die Räume eng zu machen. Dies mache Hertha zu einem unangenehmen Gegner.
Besonders Torwart Ernst darf sich über die Leistung seiner Vorderleute freuen. Mit der nächsten "weißen Weste" blieb Hertha BSC bereits zum achten Mal in dieser Zweitliga-Saison ohne Gegentor. Dies unterstreicht die Bedeutung der Defensivarbeit, die, wie Ernst betonte, bereits vorne beginnt.