Hertha BSC befindet sich im Aufwind und feiert den fünften Pflichtspielsieg in Folge, begleitet von einer beeindruckenden Serie von fünf Spielen ohne Gegentor. Geschäftsführer Dr. Peter Görlich zeigt sich optimistisch und blickt entschlossen in die Zukunft, wobei er die aktuelle Erfolgsserie als Sprungbrett für höhere Ziele sieht.
Key Takeaways
- Hertha BSC hat fünf Pflichtspiele in Folge gewonnen und dabei kein Gegentor kassiert.
- Geschäftsführer Dr. Peter Görlich fordert, sich nicht auf den Erfolgen auszuruhen und peilt den Aufstieg in die 1. Bundesliga an.
- Das Team um Kapitän Fabian Reese bleibt fokussiert und konzentriert sich auf die eigenen Leistungen, anstatt auf die Tabellensituation.
Görlichs Kampfansage an die Konkurrenz
Seit seinem Amtsantritt am 1. September 2025 hat Dr. Peter Görlich eine klare Vision für Hertha BSC entwickelt. Mit seiner zielstrebigen und optimistischen Art zieht er das gesamte Team mit. "Erfolg wird man nur haben, wenn man Ziele formuliert", betonte Görlich bei seinem Amtsantritt und lobte den Plan sowie den Teamgeist, den er in der Kabine vorgefunden hat. Die aktuelle Serie von fünf Siegen in Folge und ebenso vielen Spielen ohne Gegentor zeigt, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist und in der Tabelle klettert.
Doch für Görlich sind diese Erfolge nur ein Zwischenschritt. Er droht der Konkurrenz unmissverständlich: "Ich schaue nur in die Zukunft. Fünf Siege in Serie sind schön, aber wir geben uns damit nicht zufrieden." Sein klares Ziel ist der Aufstieg in die 1. Bundesliga.
Teamgeist und Bodenhaftung als Erfolgsrezept
Diese Ambitionen werden vom Trainerteam, der Mannschaft und dem Präsidium geteilt. Kapitän Fabian Reese (27) unterstreicht die Bedeutung von kontinuierlichen Punktgewinnen: "Wichtig ist, dass man kontinuierlich punktet – das gelingt uns gerade. Wir schauen trotzdem nicht auf die Tabelle und müssen unsere Hausaufgaben machen." Diese Haltung sorgt dafür, dass Hertha nicht abhebt, sondern geerdet bleibt – ein Ansatz, den Geschäftsführer Görlich ausdrücklich begrüßt.
"Wir glauben an uns, kennen unsere Stärken und richten uns an diesen immer wieder auf – so bekommen wir eine gewisse Konstanz rein", erklärt Görlich. Er betont, dass der aktuelle Spaß an den Erfolgen nur eine Momentaufnahme sei und der Fokus bereits auf dem nächsten Spiel liege.
Mittelfeldspieler Paul Seguin (30) stimmt dem zu und mahnt zur Konzentration: "Nun müssen wir fokussiert bleiben und dürfen nicht überheblich werden. Jeder Sieg gibt Selbstvertrauen. Ich spüre schon jetzt eine gute Geschlossenheit auf dem Platz."
Diese Geschlossenheit erstreckt sich nicht nur auf das Spielfeld, sondern auch auf die Geschäftsstelle. Görlichs Verdienst ist es, den gesamten Klub in kürzester Zeit auf Erfolgskurs gebracht zu haben. Die Mannschaft bereitet sich nun auf das Auswärtsspiel am Samstag, den 29. November, um 13 Uhr bei Absteiger Holstein Kiel vor, in der Hoffnung, diese positive Entwicklung fortzusetzen und den Aufstieg am 34. Spieltag perfekt zu machen.