Hertha BSC steht vor dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig und Trainer Stefan Leitl blickt optimistisch auf die Partie. Die Berliner wollen ihre beeindruckende Serie von vier Pflichtspielsiegen ohne Gegentor ausbauen. Besonders erfreulich ist die schrumpfende Verletztenliste, die dem Team neue Energie verleiht und die Intensität im Training steigert.
Key Takeaways
- Hertha BSC erwartet Eintracht Braunschweig und strebt den fünften Sieg in Folge ohne Gegentor an.
- Kapitän Fabian Reese und Spielmacher Michael Cuisance sind nach Verletzungen wieder einsatzbereit.
- Trotz einiger Ausfälle zeigt sich Trainer Leitl positiv über die Entwicklung des Teams.
- Die Bilanz gegen Braunschweig ist positiv, mit vielen Siegen und Remis in den letzten zehn Begegnungen.
Erleichterung auf der Verletztenliste
Die Personalsituation bei Hertha BSC entspannt sich zusehends. Trainer Stefan Leitl kann aufatmen, da sowohl Kapitän Fabian Reese als auch Spielmacher Michael Cuisance nach ihren Blessuren wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnten. Reese hatte sich am Knie verletzt, Cuisance am Knöchel, doch beide sind nun fit für das Spiel gegen Braunschweig. Leitl äußerte sich erleichtert: „Klar haben wir uns den Wochenanfang etwas anders vorgestellt, aber beiden Spielern geht es gut.“
Ausfälle und positive Entwicklungen
Dennoch werden einige Spieler gegen Braunschweig fehlen. John Brooks (Sprunggelenk), Leon Jensen (Faserriss) und Kennet Eichhorn (fünfte Gelbe Karte) stehen nicht zur Verfügung. Auch die Trainingsrückkehrer Dawid Kownacki und Pascal Klemens sind noch nicht im Kader. Dennoch sieht Leitl darin auch positive Aspekte: „Unsere Verletztenliste wird kürzer, das steigert die Intensität im Training. Das tut uns gut.“ Die Genesung der Spieler und die gesteigerte Trainingsintensität stimmen den Trainer zuversichtlich.
Erinnerungen an den ersten Sieg
Das Duell gegen Braunschweig weckt bei Trainer Leitl besondere Erinnerungen. Sein erster Sieg als Hertha-Trainer am 16. März dieses Jahres gegen die Niedersachsen war ein denkwürdiges 5:1. Dieses Spiel gab dem Team einen wichtigen Schub, um den Klassenerhalt zu sichern. Leitl erinnert sich gerne an diesen Moment zurück: „Das war ein ganz wichtiges Spiel für uns. Der Spirit war großartig, dieses Spiel hat uns einen Push gegeben, den wir auch brauchten, um die Liga zu halten.“ Seine Familie, die ihn damals auf der Tribüne unterstützte, wird auch diesmal wieder vor Ort sein, was Leitl als positives Zeichen wertet.