Herthas Defensive zeigt sich in dieser Saison von ihrer besten Seite und bleibt auch im Pokal gegen Elversberg ohne Gegentor. Trainer Stefan Leitl setzt dabei offenbar weiterhin auf das junge Innenverteidiger-Duo Linus Gechter und Marton Dardai, was für Routinier Toni Leistner eine Bankstrafe bedeuten könnte.
Starke Defensive als Erfolgsgarant
Herthas Mannschaft hat sich in dieser Spielzeit als defensiv stabil erwiesen. Bereits zum siebten Mal in zwölf Pflichtspielen blieb das Team von Trainer Stefan Leitl ohne Gegentor. Dieser Erfolg basiert maßgeblich auf der soliden Abwehrarbeit, die auch im DFB-Pokal gegen Elversberg (3:0) überzeugte.
Leitl setzt auf eingespieltes Duo
Für das bevorstehende Spiel gegen Dynamo Dresden wird erwartet, dass Leitl auf das bewährte Innenverteidiger-Gespann Linus Gechter und Marton Dardai setzt. Dieses Duo hat sich zuletzt gut eingespielt und überzeugt durch Schnelligkeit, Stabilität und einen guten Spielaufbau. Insbesondere Dardai hat nach einem schwachen Start eine beeindruckende Entwicklung gezeigt und wurde von Leitl sogar als "bester Feldspieler" gelobt.
Leistners besondere Situation
Für Toni Leistner, der eine Vergangenheit bei Dynamo Dresden hat, könnte dies bedeuten, dass er das Spiel gegen seinen Ex-Klub von der Bank aus verfolgen muss. Leitl betont zwar die Wichtigkeit von Leistner als Vize-Kapitän und wichtigen Spieler für die Mannschaft, deutet aber an, dass seine Meinung stets gefragt sei und es für ihn ein besonderes Spiel werde. Dies klingt nach Wertschätzung, aber nicht zwingend nach einem Startelf-Einsatz.
Teamgeist und Kompaktheit im Fokus
Trainer Leitl hebt hervor, dass das oberste Ziel nicht nur das "Zu-null-Spielen" sei, sondern vor allem die disziplinierte Arbeit gegen den Ball, um Bälle zu gewinnen und in Umschaltsituationen zu kommen. Die Kompaktheit des Teams, wie sie sich im Tor von Michaël Cuisance zeigte, sei ein wichtiger Teil der Spielphilosophie. Auch die Leistung des Torwarts, der "den einen oder anderen Ball noch rausfischt", trägt zum Erfolg bei. Insgesamt stimme "sehr, sehr viel" in der Mannschaft, was sich auch in den wenigen Gegentoren widerspiegelt. Dennoch scheinen aktuell andere Akteure in der Abwehr die Nase vorn zu haben.