Nach dem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern konnte Hertha-Angreifer Luca Schuler (26) jubeln. Der Pfälzer erzielte das entscheidende Tor und trug damit maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei.
In der entscheidenden Szene verwandelte Schuler eine Flanke von Marten Winkler (23) und ließ Lautern-Verteidiger Gyamfi (25) ins Leere laufen, bevor er den Ball präzise unten links ins Tor schob.
Für den in Neustadt an der Weinstraße geborenen Spieler ist ein Aufeinandertreffen auf dem Betzenberg stets etwas Besonderes, da seine Heimat nur eine Autostunde entfernt liegt. Schuler spielte von 2006 bis 2016 in der Jugend des FCK, bevor er nach Berlin wechselte. Bereits in der vergangenen Saison hatte er beim 4:3-Auswärtssieg von Hertha in Lautern zwei Tore erzielt.
Nach einer Hüftverletzung zu Saisonbeginn, die ihn die ersten vier Spiele kostete, kehrte Schuler zurück und stand gegen Düsseldorf (1:0) erstmals wieder in der Startelf.
Schuler äußerte sich dazu: „Jedes Jahr, wenn wir hier spielen, ist das etwas Besonderes. Das Stadion liegt mir anscheinend. Dass es jetzt wieder mit dem 1:0 klappt, ist natürlich eine tolle Sache. Familie und Freunde waren hier, die sind alle sehr stolz – und das macht mich glücklich.“
Nach der Verletzung von Stamm-Stürmer Dawid Kownacki (28), der bis Jahresende ausfällt, teilt sich Schuler die Einsätze mit Sebastian Grönning (28). Beide Spieler haben in dieser Saison jeweils drei Tore erzielt.
Schuler betonte: „Ich hatte noch nie ein Problem mit Stürmerkollegen – ich sage auch bewusst nicht Konkurrenten. Am Ende geht es darum, für die Mannschaft zu arbeiten und Tore zu schießen. Heute habe ich begonnen, vielleicht ist es nach der Länderspielpause wieder Sebastian Grönning. Am Ende ist es egal, ob er oder ich treffe – Hauptsache, wir gewinnen.“
Hertha-Coach Stefan Leitl (48) lobte Schuler für seine Trainingsleistungen und die physische Präsenz auf dem Feld. Er hofft, dass Schuler die Länderspielpause nutzt, um weiter an seiner Fitness zu arbeiten.
Mit einem Tor gegen seinen Jugendklub und der Unterstützung seiner Familie auf der Tribüne hat Schuler einen erfolgreichen Rückkehrmoment erlebt.
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