Zum Auftakt des Trainingslagers in Kitzbühel trat Hertha BSC am ersten Tag in einem Testspiel gegen die WSG Tirol an. Der Sieg wurde jedoch von mehreren Verletzungsfällen überschattet: Marten Winkler, Mayson Grothe und Linus Gechter mussten aufgrund von Beschwerden das Spielfeld verlassen.
Stefan Leitl, der Trainer, gab nach dem Spiel eine erste Entwarnung. Winkler hatte im Oberschenkel Beschwerden verspürt, weshalb er vorsorglich ausgewechselt wurde. Grothe klagte über starke Schmerzen in der Rippe, die jedoch als Prellung eingestuft wurden. Trotz der Schmerzen war die Situation nicht als gravierend einzuschätzen.
Winkler musste bereits in der 12. Minute das Spiel beenden, während Grothe in der 36. Minute behandelt werden musste und sich an die Brust fasste, bevor er ausgewechselt wurde. Bei Gechter handelte es sich um eine Schulterverletzung, die jedoch nicht als schwerwiegend eingestuft wurde. Leitl betonte die Wichtigkeit, dass die Spieler schnell wieder ins Training einsteigen können.
Weitere Verletzungen im Training
Die Schulterproblematik von Gechter ist nicht neu; er hatte bereits 2024 eine Operation nach einem Schlüsselbeinbruch hinter sich. Zudem erlitt er im April während einer Länderspielreise mit der U21-Nationalmannschaft eine weitere Verletzung. Auch hier gab es jedoch Entwarnung, da Gechter beim ersten Training am Samstagmorgen teilnehmen konnte.
Die Mannschaft wurde in zwei Gruppen aufgeteilt: Die Spieler, die im Testspiel viel Einsatzzeit hatten, absolvierten eine Laufeinheit, während die anderen mit Leitl ein Spielersatztraining durchführten. Lediglich Winkler trainierte individuell in der Halle.
Ein weiterer Schreckmoment ereignete sich während des Trainings, als Jelani Ndi einen Schlag aufs Knie erhielt und das Training abbrechen musste. Ndi, der erst seit Anfang Juli nach einem Kreuzbandriss wieder im Training ist, hatte zuvor im Testspiel den entscheidenden Treffer erzielt. Es besteht jedoch Grund zur Hoffnung, da nicht das bereits verletzte linke Knie betroffen zu sein scheint.
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Quellen: B.Z., Süddeutsche Zeitung
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