Die Saison für Hertha BSC ist vorüber, der Aufstieg ist nicht mehr möglich. Dennoch wird das letzte Spiel am Sonntag (15:30 Uhr) gegen Arminia Bielefeld alles andere als uninteressant. Die Bielefelder befinden sich in einem kritischen Überlebenskampf und benötigen dringend Punkte.
Nach einer Niederlage von 0:2 gegen Kaiserslautern ist die Arminia auf den Relegationsplatz abgerutscht. Ein Sieg gegen Hertha könnte den Ostwestfalen helfen, mindestens den 16. Platz zu sichern und die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Für Hertha bedeutet dies, dass sie sich dem Druck der Zuschauer stellen müssen und von Beginn an offensiv agieren sollten. Das Stadion, das Platz für 26.750 Zuschauer bietet, wird ausverkauft sein.
Die Fans von Hertha BSC werden ebenfalls für eine lebhafte Atmosphäre sorgen, da der Gästebereich ebenfalls ausverkauft ist. Trainer Stefan Leitl hat betont, dass er trotz der fehlenden sportlichen Relevanz nicht vorhat, das letzte Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Er plant, die bestmögliche Mannschaft aufzustellen, um zu zeigen, dass die Saison für Hertha noch nicht zu Ende ist.
Flügelspiel als Schlüssel zum Erfolg
Das Flügelspiel könnte eine entscheidende Rolle im bevorstehenden Duell spielen. Hertha hat in dieser Saison die meisten Tore nach Flanken erzielt, während Bielefeld defensiv stark ist und nur vier Gegentore durch Flanken kassiert hat, was den besten Wert in der Liga darstellt. Zudem zählen die Bielefelder zu den gefährlichsten Kopfballmannschaften, während Hertha defensiv zu den stabilsten Teams in der Luft gehört.
Im Hinspiel, das mit 1:1 endete, konnte Hertha lange Zeit in Unterzahl die Führung durch Seguin verteidigen, musste jedoch in der Nachspielzeit den Ausgleich durch Russo hinnehmen. Die Begegnung verspricht also Spannung und könnte für beide Teams von großer Bedeutung sein.
Quellen: B.Z.
Bildquelle: Depositphotos