Der Beginn der neuen Saison rückt näher, da Hertha BSC in weniger als vier Wochen am 7. August in Bochum in die Zweitligasaison startet. Unklar bleibt jedoch, mit welchem Team Trainer Stefan Leitl auflaufen wird, da der Verein weiterhin ohne Neuzugänge dasteht und somit der einzige Profi-Klub in Deutschland ohne neue Spieler ist.
In der Kaderplanung hat Hertha BSC bereits mehrere Rückschläge hinnehmen müssen. Spieler, die auf der Wunschliste standen, wie Maurice Krattenmacher, Noah Darvich, Marcus Mathisen und Michal Karbownik, haben sich für andere Vereine entschieden und somit den Berlinern abgesagt.
Deniz Zeitler sagt Hertha BSC ab
Nun hat Hertha eine weitere Absage erhalten. Laut Informationen hat Deniz Zeitler, ein U20-Nationalspieler von Hoffenheim, das Angebot der Berliner abgelehnt. Der 19-jährige Flügelflitzer war in der vergangenen Saison Stammspieler in der dritten Liga, erzielte 15 Tore und bereitete zwei weitere vor. Sein Marktwert wird auf 4 Millionen Euro geschätzt. Für Hertha wird er jedoch nicht auf Torejagd gehen, da das Angebot nicht den Erwartungen entsprach. Nur bei einer signifikanten Verbesserung des Angebots könnte eine Verpflichtung noch in Betracht gezogen werden. Zudem prüft das Umfeld des Spielers Optionen in der Ersten Liga.
Trainer Stefan Leitl äußerte sich nach einem Testspiel gegen Lok Leipzig, in dem Hertha 3:1 gewann, unzufrieden mit der bisherigen Transferphase. Er betonte, dass dringend Handlungsbedarf bestehe und der Wunsch groß sei, bis zum Trainingslager am 17. Juli Fortschritte zu erzielen. Die Anforderungen an die Spielerprofile sind klar definiert, und es liegt nun am Verein, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Gesuchte Positionen und Vereinsreaktion
Hertha BSC sucht gezielt nach einem Linksverteidiger, einem Mittelstürmer und einem Flügelspieler. Bisher gab es jedoch keine Verpflichtungen. Um die Fans zu beruhigen, versuchte Geschäftsführer Peter Görlich bei der Saisoneröffnung am Sonntag, die anwesenden Anhänger zu besänftigen. Er wies darauf hin, dass der Verein vor großen Herausforderungen stehe und dass es wichtig sei, an die Strategie zu glauben. Görlich betonte, dass das Team hart an der Umsetzung dieser Strategie arbeite und dass es einen klaren Plan für die kommenden Tage und Wochen gebe.
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Quellen: B.Z., Bild