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Berliner Hertha verliert haushoch gegen Bielefeld

Hertha BSC verlor das letzte Saisonspiel in der 2. Fußball-Bundesliga mit 1:6 gegen Arminia Bielefeld, nachdem sie zur Halbzeit noch führten. Die zweite Halbzeit war von defensiven Fehlern geprägt, was zu einer deutlichen Niederlage führte.

Berliner Hertha verliert haushoch gegen Bielefeld
KI-generiert

Hertha BSC hat das letzte Spiel der Saison in der 2. Fußball-Bundesliga mit 1:6 gegen Arminia Bielefeld verloren. Nach einer Führung zur Halbzeit musste die Mannschaft in der zweiten Spielhälfte sechs Gegentore hinnehmen.

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Der Berliner Treffer zum 1:0 fiel durch Linus Gechter in der 37. Minute. In der zweiten Halbzeit drehte Joel Grodowski das Spiel für Bielefeld mit zwei Toren in der 49. und 59. Minute. Monju Momuluh erhöhte in der 65. Minute, gefolgt von Stefano Russo in der 74. Minute. Semir Telalovic (90.+2) und Roberts Uldrikis (90.+6) sorgten für den Endstand von 6:1. Zur Halbzeit befand sich Bielefeld noch auf einem direkten Abstiegsplatz.

Rund 2.800 mitgereiste Fans aus Berlin reagierten nach dem Abpfiff mit Pfiffen auf die Leistung ihrer Mannschaft. Innenverteidiger Niklas Kolbe äußerte sich selbstkritisch und bezeichnete die zweite Halbzeit als „furchtbar schlecht“. Er konnte nicht nachvollziehen, wie das Team sich vor den mitgereisten Anhängern so aufgeben konnte. Abwehrspieler Julian Eitschberger stimmte zu und bezeichnete die Reaktion der Fans als gerechtfertigt. Er sah die zweite Halbzeit als symptomatisch für die gesamte Saison an und bemerkte, dass das Team den eigenen Ansprüchen hinterhergelaufen sei.

Sportdirektor Benjamin Weber erkannte in der zweiten Halbzeit ein wiederkehrendes Muster der gesamten Saison. Er stellte fest, dass die Mannschaft Standardsituationen nicht gut verteidigt habe und es an Disziplin sowie Effektivität gefehlt habe. Weber betonte, dass man nicht einfach sagen könne, dass es nichts gegeben habe.

Trainer Stefan Leitl erklärte, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit nicht mehr die nötige Energie gehabt habe und dass drei Gegentore aus Standardsituationen nicht akzeptabel seien. Er bezeichnete das Ergebnis als „eine Packung, die sich sehr schlecht anfühlt“ und betonte, dass sich die Mannschaft nicht so präsentieren dürfe. Die Rufe einiger Fans nach dem Spiel, die eine Entlassung Leitls forderten, fand der Trainer nachvollziehbar und erklärte, dass dies verständlich sei, wenn die Mannschaft eine derartige Leistung zeige.


Quellen: t-online, Bundesliga, Tagesspiegel

Bildquelle: KI generiert

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