Dirk Perschau und Oliver Lange sind die unsichtbaren Helden hinter den Erfolgen der Eisbären Berlin. Ihre Arbeit geht weit über das Übliche hinaus und erfordert Hingabe, Ausdauer und eine tiefe Liebe zum Eishockey. Sie sind nicht nur für die Ausrüstung zuständig, sondern auch ein wichtiger Teil der Teamchemie.
Die Seele des Vereins
Der Satz, dass Mannschaftsbetreuer die "Seele eines Vereins" seien, wird oft zitiert. Für Dirk "Perschi" Perschau (61) und Oliver "Oli" Lange (50) von den Eisbären Berlin ist dies mehr als nur eine Floskel. Sie sind seit Jahren ein fester Bestandteil des Teams und fühlen sich als Teil des Erfolgs.
Ein Tonne Ausrüstung pro Spiel
- Umfangreiche Aufgaben: Perschau und Lange sind für das Schleifen, Waschen und die allgemeine Instandhaltung der Ausrüstung zuständig. Ihre Arbeitstage sind lang, oft von morgens bis spät in die Nacht.
- Reiseaufwand: Sie legen jährlich rund 60.000 Kilometer zurück, um die Eisbären zu Auswärtsspielen zu begleiten. Ein Kleintransporter dient als ihr mobiles Lager.
- Logistischer Aufwand: Vor und nach jedem Spiel bewegen sie jeweils eine Tonne Ausrüstung – Schläger, Schlittschuhe, Helme und vieles mehr müssen transportiert, ausgepackt und wieder verstaut werden.
Leidenschaft und Erfolg als Antrieb
Die beiden Betreuer sind seit vielen Jahren im Verein. Perschau, ein ehemaliger Profi der Eisbären, ist seit 1985 dabei. Lange, der zuvor als Kraftfahrer tätig war, ist seit 2017 Teil des Teams. Die lange gemeinsame Zeit hat ihre Freundschaft gefestigt und ihre Zusammenarbeit perfektioniert.
Was sie antreibt? "Die Erfolge, ein Lächeln und der Spaß mit den Jungs", sagt Lange. Auch wenn Niederlagen schmerzhaft sind, überwiegt die Freude am Spiel und am gemeinsamen Erfolg. Perschau, der bereits elf Mal Meister wurde, betont die Bedeutung des Gewinnenwollens, das die Eisbären auszeichnet.
Ein familiäres Umfeld
Trotz der Professionalität und der Größe des Vereins beschreiben Perschau und Lange die Eisbären als eine Familie. "Du bist nicht ausgeschlossen, weil Du im Hintergrund arbeitest", erklärt Perschau. Sie können sich mit jedem im Verein austauschen und fühlen sich als wichtiger Teil des Ganzen. Die Liebe zum Eishockey hält sie trotz des anstrengenden Alltags bei den Eisbären.