Herthas Hoffnungsträger Kennet Eichhorn (16) Foto: Getty Images
Kennet Eichhorn hat sich als aufstrebendes Talent bei Hertha BSC etabliert. In seiner ersten Saison-Hinrunde steigerte der Mittelfeldspieler seinen Marktwert auf 20 Millionen Euro, was ihn zum wertvollsten Spieler des Vereins macht. Diverse Klubs aus ganz Europa zeigen Interesse an dem Jungstar. In seinem ersten Interview äußert sich Eichhorn zu seiner Entscheidung, bei Hertha zu bleiben.
Gründe für die Treue zu Hertha BSC
Kennet Eichhorn erklärt seine Motivation, weiterhin für den Berliner Verein zu spielen: „Ich bin nun insgesamt im zehnten Jahr hier und war bereits in meiner Kindheit ein Hertha-Fan, deshalb wollte ich auch schon immer im Olympiastadion spielen. Die Aussicht auf mehr Spielzeit bei Hertha war ebenfalls ein entscheidender Faktor für meine Entscheidung.“
Außerdem betont er die familiäre Atmosphäre des Vereins: „Hertha ist wie Familie für mich. Ich bin hier aufgewachsen und möchte als Profi auf dem Platz stehen.“
Gespräche mit Trainer Stefan Leitl und Vorbilder
In Bezug auf seine Gespräche mit Trainer Stefan Leitl (48) erklärt Eichhorn: „Wir haben schon miteinander gesprochen, als er gerade zu Hertha gekommen ist. Er hat mir versichert, dass ich ab der kommenden Saison fester Bestandteil des Profikaders sein werde.“ Zudem hebt er sein Akademie-Vorbild Ibrahim Maza hervor, dessen Werdegang ihm als Beispiel dient.
Zusammenarbeit mit erfahrenen Mitspielern
Mit Blick auf seine Mitspieler führt Eichhorn aus: „Ich kann niemanden besonders hervorheben, aber Fabi Reese hat bereits vor meiner Vertragsverlängerung zu mir gesagt, dass ich hier viel erreichen kann. Zudem kann ich viel von Paul Seguin und Diego Demme lernen, die mir in verschiedenen Spielsituationen helfen.“
Zur Zeit, als er aufgrund seines Alters nicht spielen durfte, sagt Eichhorn: „Das war sehr frustrierend – alle anderen durften spielen, ich musste zuschauen. Aber das Training alleine ist nicht dasselbe wie tatsächlich im Spiel zu stehen. Als ich dann die Spielberechtigung erhielt, war das mein größtes Geschenk und ich spüre jetzt eine andere Verantwortung.“
Kennet Eichhorn hat bereits einen alten Pokal-Rekord geknackt!