Der Berliner Senat plant, durch prominente Unterstützer für die Olympischen Spiele in Berlin zu werben. Unter den Mitgliedern des Kuratoriums der Bewerbung befinden sich Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo sowie der zweifache Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe. „Eine einzigartige Chance für Berlin“, so äußerte sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bei der Präsentation des Kuratoriums am Donnerstag.
Beteiligung der Bürger
Durch Kiez-Touren, Workshops und Bürgerforen sollen die Berlinerinnen und Berliner aktiv in die Bewerbung einbezogen werden. Bis zur Mitte des Aprils wird eine „Bürger-Charta“ als zentrales Element der Olympia-Bewerbung entwickelt.
Kritik an der Bewerbung
- Die „NOlympia“-Kampagne fordert die Rücknahme der Bewerbung.
- Prominente wie der Füchse-Handballer Paul Drux und Volleyballerin Lara Kube engagieren sich im Kuratorium.
- Vertreter aus Kultur und Politik, darunter Hermann Parzinger und die Grünen-Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann, sind ebenfalls involviert.
Dietmar Bartsch, der frühere Linken-Fraktionschef im Bundestag, hat ebenfalls seinen Standpunkt geäußert. Er betonte, dass sowohl die „Chancen und Risiken“ der Olympiabewerbung benannt werden müssen, um die Stadtgesellschaft erfolgreich einzubeziehen.
Termine und Ausblick
Berlin beabsichtigt, sich um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu bewerben. Die Entscheidung darüber wird im Herbst des kommenden Jahres erwartet.
Bildquelle: Viviana Ceballos auf Pexels