Die Fußballmannschaft der Frauen des 1. FC Union Berlin verstärkt sich zum Beginn des neuen Jahres mit einer defensiven Kraft aus Skandinavien. Am Samstag gab der Verein die Verpflichtung der norwegischen Innenverteidigerin Silje Helgesen bekannt. Sie wechselt von dem norwegischen Erstligisten Stabæk Fotball nach Berlin.
Union-Geschäftsführerin Jennifer Zietz erklärte: „Wir sind immer noch ein Aufsteiger, aber das zählt jetzt nicht mehr“.
Erfahrungswerte trotz jungen Alters
Die 21-jährige Helgesen begann ihre fußballerische Laufbahn bei ihrem Jugendverein Eiger FK. Ihre Ausbildung setzte sie bei Viking FK Stavanger und Stabæk Fotball fort, wo sie 2023 den Sprung in den Profibereich schaffte. Mit ihrem Wechsel zum 1. FC Union erfüllt sich für Helgesen auch der Wunsch, erstmals außerhalb ihrer norwegischen Heimat zu spielen.
„Es ist für mich etwas ganz Besonderes, Norwegen zum ersten Mal zu verlassen. Als ich mit Union ins Gespräch kam, fand ich den Verein sofort sehr spannend“, wird Helgesen in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Sie fügte hinzu: „Ich sehe hier eine klare Vision und große Ambitionen, die sehr gut mit meinen eigenen Zielen übereinstimmen.“
Fachliche Einschätzung der neuen Spielerin
Auf Seiten des Vereins setzt man vor allem auf die Erfahrung, die Helgesen mit nach Köpenick bringt. In der ersten norwegischen Liga absolvierte die Innenverteidigerin bereits exakt 72 Ligaspiele, wobei sie 67 Mal in der Startelf stand. Darüber hinaus durchlief sie seit der U15 alle Jugendnationalmannschaften Norwegens.
„Silje ist eine talentierte und gleichzeitig sehr abgeklärte Abwehrspielerin, die trotz ihres jungen Alters schon viel Erfahrung gesammelt hat“, äußerte sich Unions Geschäftsführerin im Bereich Frauenprofifußball, Jennifer Zietz, und ergänzte: „Wir sind überzeugt, dass sie bei uns den nächsten Entwicklungsschritt machen wird.“
Bildquelle: Steffen Prößdorf via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)