Der mehrfache Medaillengewinner im Para-Radsport, Robert Förstemann, hat mit Marc Lembeck einen neuen Partner an seiner Seite. Gemeinsam verfolgen sie das ehrgeizige Ziel, bei den Paralympischen Spielen 2028 in Los Angeles die Goldmedaille im Tandem-Sprint zu gewinnen. Die Vorbereitung läuft bereits auf Hochtouren, unterstützt durch den erfahrenen Trainer Bill Huck.
Neue Partnerschaft für Goldkurs
Robert Förstemann, ein bekannter Name im deutschen Radsport, blickt optimistisch in die Zukunft. Nach erfolgreichen Jahren im Sprint und im Para-Radsport, wo er mit Kai Kruse und Thomas Ulbricht bereits Medaillen gewann, setzt er nun auf eine neue Konstellation. Sein neuer Tandem-Partner ist Marc Lembeck, der bereits paralympische Erfahrungen in Leichtathletik und Rudern sammeln konnte. Die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten in der Oderlandhalle in Frankfurt (Oder) verliefen vielversprechend, und Förstemann ist überzeugt, dass Lembeck das nötige Potenzial mitbringt.
- Ziel: Goldmedaille im Tandem-Sprint bei den Paralympics 2028 in Los Angeles.
- Neuer Partner: Marc Lembeck, paralympischer Athlet in mehreren Sportarten.
- Trainer: Bill Huck, ehemaliger Weltmeister und erfahrener Coach.
Förstemanns Weg zum Para-Radsport
Förstemann, der seit 2019 im Para-Radsport aktiv ist, hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. Seine Anfänge im Radsport liegen über 20 Jahre zurück, mit Höhepunkten wie dem Weltmeistertitel im Teamsprint 2010 und der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2012. Nach einem vierten Platz bei den Paralympics 2021 in Tokio mit Kai Kruse und einer Bronzemedaille 2024 in Paris mit Thomas Ulbricht, will er nun mit Lembeck den letzten Schritt nach ganz oben machen. Die Umstellung des paralympischen Programms in Los Angeles auf den Sprint-Wettbewerb im Tandem-Modus spielt Förstemann dabei in die Karten, da dies seine Paradedisziplin ist.
Lembecks Vielseitigkeit und Potenzial
Marc Lembeck bringt eine bemerkenswerte Vielseitigkeit mit. Seine bisherigen paralympischen Teilnahmen in Peking 2008 (Leichtathletik) und Paris 2024 (Rudern, wo er auch eine Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften gewann) zeugen von seiner sportlichen Leistungsfähigkeit. Obwohl er im Radsport ein "Anfänger" ist, bringt er eine starke physische Basis aus dem Rudern mit. "Wir sind komplett auf einer Wellenlänge", beschreibt Lembeck die Zusammenarbeit. Sein erster offizieller Wettkampf mit Förstemann ist für das Sixdays-Weekend im Berliner Velodrom Ende Januar geplant.
Engagement über den Sport hinaus
Neben seiner aktiven Karriere engagiert sich Robert Förstemann auch ehrenamtlich. Seit Kurzem ist er Präsident des Vereins NGIY (Next German in Yellow), der darauf abzielt, den deutschen Radsportnachwuchs gezielt zu fördern und Talente auf dem Weg an die Weltspitze zu unterstützen. Sein Ziel ist es, den nächsten deutschen Radprofi ins Gelbe Trikot der Tour de France zu bringen, um die Probleme in der deutschen Sportförderung anzugehen.