Was bedeutet die zuletzt erlittene Niederlage für die Füchse Berlin? Die Mannschaft musste am Donnerstagabend in der Handball-Champions-League die erste Pleite der laufenden Saison hinnehmen, nachdem sie zuvor neun Siege in Serie erzielt hatte. Der amtierende Deutsche Meister unterlag dem norwegischen Team Kolstad mit 24:28 (12:15). Matthes Langhoff war der beste Werfer für die Berliner und erzielte insgesamt sieben Tore.
Tabellenstand und Auswirkungen
Trotz der Niederlage bleibt das Team in Gruppe A mit 18 Punkten weiterhin Tabellenführer vor Aalborg, die 17 Zähler erreichen konnten. Allerdings wurde der vorzeitige Einzug ins Viertelfinale verpasst.
Spiele und Herausforderungen
In der Handball-Bundesliga haben die Füchse Berlin vor Kurzem gegen Lemgo verloren, was die Probleme in der aktuellen Saison unterstreicht. In der ersten Hälfte zeigten die Füchse eine anfällige Leistung, bedingt durch die Abwesenheit des verletzten Welthandballers Mathias Gidsel. Trotz eines frühen Führungstreffers durch Matthes Langhoff, der das 1:0 erzielte, gelang es dem Team nicht, sich signifikant abzusetzen.
Kolstads Magnus Søndenå egalisierte den Punktestand zum 3:3, woraufhin die Norweger in der achten Minute mit 4:3 in Führung gingen. Die Füchse konnten in dieser Phase des Spiels nicht überzeugen und lagen zwischenzeitlich mit 4:8 zurück, was Trainer Nicolej Krickau dazu veranlasste, frühzeitig die erste Auszeit zu nehmen.
Rückkehr und Endphase
Obwohl die Füchse sich bis zur Halbzeit zurückkämpften, blieb der Vorsprung von Kolstad bis zum Schlusspfiff bestehen. Eine gute Viertelstunde vor Ende des Spiels konnten die Berliner durch Tore von Max Darj und Tobias Grøndahl auf 18:20 verkürzen. Trotz des Bemühens und des Kampfgeistes mussten sich die Füchse schließlich mit 24:28 geschlagen geben, was das Ende ihrer Siegesserie markiert.
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