Der Trainer von Hertha BSC, Stefan Leitl (48), setzt klare Maßstäbe, um sein Team auf den entscheidenden Endspurt vorzubereiten. Nach nur einem Punkt aus den letzten zwei Spielen und fünf Gegentoren sieht er dringenden Handlungsbedarf. Die erhoffte Verbesserung in der Tabelle blieb aus, weshalb Leitl nun die Zügel anzieht.
Die letzten Partien, ein 0:2 gegen Magdeburg und ein 3:3-Unentschieden in Fürth, nach einer zwischenzeitlichen Führung, haben den Coach sichtlich verärgert. Er betont: „Die Intensität hat gefehlt, das haben wir deutlich angesprochen.“ Leitl hat seine Spieler für den Endspurt wachgerüttelt und will mit einem klaren Kommandoton für die letzte Zweitliga-Partie in diesem Jahr gegen Bielefeld am Freitag (18.30 Uhr/Olympiastadion) reagieren.
Hertha-Coach fördert Ehrgeiz im Training
Auf dem Trainingsplatz hat sich die Atmosphäre merklich verändert: Leitl erteilt lautstark Anweisungen an die Verteidiger Toni Leistner (35), Marton Dardai (23) und Linus Gechter (21), um die notwendige Leistung zu steigern. Er fordert: „Toni, du musst dranbleiben und nachsetzen. Jungs, aufwachen. Stopp, das war nichts, geht endlich auf den ersten Ball. Ihr müsst sofort nachsetzen!“
Das Team, angeführt von Kapitän Fabian Reese (28), hat die Botschaft verstanden und zeigt nun eine erhöhte Intensität auf dem Platz. Die Zweikämpfe werden engagiert geführt, jeder Spieler gibt sein Bestes. Leitl spricht Lob aus: „Bravo, das war geil. Genau so will ich das sehen.“
Aufstiegsträume wahren
Die Spieler sind sich bewusst, dass sie als Einheit wieder alles geben müssen, um im Endspurt zu funktionieren. Leitl erklärt: „Wir sind immer dann gut, wenn wir eine Kompaktheit an den Tag legen und diszipliniert gegen den Ball spielen. Dann sind wir ganz schwer zu schlagen.“ Diese Einstellung hat er seinen Spielern eindringlich vermittelt und in jeder Trainingseinheit eingefordert. Ein Heimsieg gegen Bielefeld am Freitag ist von entscheidender Bedeutung, um die Aufstiegsträume in die 1. Bundesliga aufrechtzuerhalten.