Für Marin Ljubicic ist die Perspektive unter Trainer Steffen Baumgart nicht mehr gegeben.
Aktualisiert am 19.12.2025, 23:00
Die Zeit des Angreifers Marin Ljubicic bei Union Berlin könnte sich dem Ende neigen. Unter der Leitung von Trainer Steffen Baumgart hat der Winter-Neuzugang des letzten Jahres bislang keine Chancen erhalten.
Am Samstag, den 20. Dezember 2025, kehrt Baumgart zum ersten Mal bei einem Bundesliga-Spiel nach Köln zurück. Dabei wird Ljubicic voraussichtlich nicht Teil des Kaders sein.
Eine kürzliche Unterhaltung zwischen Manager Horst Heldt und Ljubicic, die am Dienstag nach dem Training stattfand, befeuert die Gerüchte über einen bevorstehenden Wechsel des wenig eingesetzten Stürmers.
Ljubicics Situation bei Union Berlin
Die Aussichten für den kroatischen Angreifer bei Union Berlin sind alles andere als vielversprechend. Er wird als einer der wahrscheinlichsten Kandidaten für einen Transfer in der Winterpause betrachtet, so berichten Quellen wie „Bild.de“. Auch beim Jahresabschluss gegen den 1. FC Köln am 20. Dezember (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) wird Ljubicic erneut keine Option sein.
In der laufenden Saison war Ljubicic in keinem einzigen Pflichtspiel für die „Eisernen“ im Einsatz. Von 14 möglichen Bundesliga-Partien fehlte er in sechs Spielen komplett im Kader, einschließlich der vier letzten Begegnungen. Zudem verbrachte er in acht weiteren Spielen die kompletten 90 Minuten auf der Bank.
Wettbewerb und Vertragssituation
Die Ursachen für seine schwierige Lage sind der starke Konkurrenzkampf in der Angriffsreihe des Teams. Aktuell wird Ljubicic von insgesamt sieben Mitspielern im internen Ranking übertroffen.
Zu diesen Spielern zählen nicht nur die nominellen Stürmer Ilyas Ansah, Livan Burcu, Oliver Burke und Andrej Ilic, sondern auch die offensiven Mittelfeldakteure Woo-Yeong Jeong und Tim Skarke, die häufig im Angriffszentrum agieren.
Selbst der Nachwuchsstürmer Dmytro Bogdanov hat Ljubicic in der internen Rangordnung überholt. Hinzu kommt die Komplexität seines bis 2028 laufenden Vertrags sowie die Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro, die Union im vergangenen Jahr an den Linzer ASK zahlte. Möglicherweise könnte ein Leihgeschäft für die zweite Saisonhälfte dazu dienen, Ljubicic wieder auf den Markt zu bringen.
In der Spielzeit 2024/25 konnte Ljubicic bislang lediglich bei seinem Debüt gegen Hoffenheim (4:0) ein Tor erzielen und eine Vorlage geben. In den folgenden zwölf Spielen kamen keine weiteren Scorerpunkte hinzu. Daher wird er in der Hauptstadt bereits als Transfer-Flop betrachtet.
Bildquelle: Echo Media Group / Union Berlin