Nach über acht prägenden Jahren verlässt Oliver Ruhnert, eine Schlüsselfigur hinter den größten Erfolgen des 1. FC Union Berlin, den Verein. Ruhnert, der maßgeblich am Bundesliga-Aufstieg und der erstmaligen Qualifikation für die Champions League beteiligt war, tritt von seiner Position als Geschäftsführer Profifußball Männer zurück, um sich wieder seiner Leidenschaft als Chefscout zu widmen.
Wichtige Erkenntnisse
- Oliver Ruhnert verlässt Union Berlin nach mehr als acht Jahren.
- Er war maßgeblich am Bundesliga-Aufstieg und den europäischen Teilnahmen beteiligt.
- Ruhnert kehrt auf eigenen Wunsch zur Saison 2024/25 auf die Position des Chefscouts zurück.
- Präsident Dirk Zingler und Geschäftsführer Horst Heldt danken ihm für seinen Einsatz.
Eine Ära geht zu Ende
Oliver Ruhnert, 53, kam im Sommer 2017 als Chefscout zu Union Berlin. Nur ein Jahr später übernahm er die Rolle des Geschäftsführers Profifußball Männer und bildete gemeinsam mit Cheftrainer Urs Fischer das sportliche Führungsduo, das den Verein zu beispiellosen Erfolgen führte. Unter ihrer Ägide stieg Union in die Bundesliga auf, qualifizierte sich für die Conference League, Europa League und schließlich die Champions League und sicherte sich über Jahre hinweg den Klassenerhalt.
Rückkehr zur Scouting-Leidenschaft
Nach dem knappen Klassenerhalt in der Saison 2023/24 entschied sich Ruhnert im Sommer 2024, auf eigenen Wunsch wieder die Position des Chefscouts einzunehmen. In dieser Funktion unterstützte er seinen Nachfolger Horst Heldt bei der Kaderplanung. Diese Entscheidung markiert das Ende eines bedeutenden Kapitels seiner Karriere bei den Eisernen.
Dank und Ausblick
Union-Präsident Dirk Zingler würdigte Ruhnerts entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des Vereins: "Oliver Ruhnert hatte daran einen wichtigen Anteil, und wir sind ihm sehr dankbar für seinen Einsatz in all den Jahren." Er betonte die intensive und leidenschaftliche Zusammenarbeit und versicherte, dass Ruhnert "an der Alten Försterei jederzeit herzlich willkommen" sei.
Ruhnert selbst blickte auf eine "Lebensabschnitt" zurück, von dem er 2017 nicht zu träumen gewagt hätte: "Wir haben hier zusammen Erfolge erzielt, die kaum jemand für möglich gehalten hätte und die uns keiner nehmen kann." Er hob den engen Austausch innerhalb des Vereins hervor und versprach, Union und seinen Menschen "immer eng verbunden bleiben" zu wollen.
Auch Horst Heldt, der neue Geschäftsführer Profifußball Männer, bedankte sich herzlich bei Ruhnert für dessen Unterstützung in den letzten anderthalb Jahren: "Oliver hat dazu beigetragen, dass Union zeigen konnte, was für einen Klub möglich ist, wenn es gelingt, alle Kräfte zu bündeln."