Aljoscha Kemlein, ein Schlüsselspieler des FC St. Pauli in der Aufstiegssaison 2023/24, steht vor einer erneuten Rückkehr ans Millerntor. Nach einer schwierigen Phase mit Verletzungen hat sich der Mittelfeldspieler bei seinem Leihverein 1. FC Union Berlin zurückgekämpft und ist wieder fester Bestandteil der Startelf.
Rückkehr ans Millerntor
Am Sonntag kommt es für Aljoscha Kemlein zu einem erneuten Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein, dem FC St. Pauli, am Millerntor. Bereits im Januar gastierte er dort mit Union Berlin, musste jedoch eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Die aktuelle Saison verlief für den gebürtigen Berliner zunächst nicht nach Wunsch, geprägt von einer Fußverletzung, die eine Operation erforderte, gerade als er sich in der Bundesliga etablieren wollte.
Aufstiegskämpfer kämpft sich zurück
- Kemlein erlebte eine schwierige Phase nach seiner Verletzung.
- Er war ein wichtiger Teil des Aufstiegsteams des FC St. Pauli.
- Im Sommer gab es ein "unwürdiges Tauziehen" um seine Leihe.
Nachdem St. Pauli im Sommer versucht hatte, Kemleins Leihe zu verlängern, scheiterte dies auf den letzten Metern. Doch in Köpenick kämpfte sich Kemlein zurück. In den letzten vier Partien stand er jeweils in der Anfangsformation und zeigte aufsteigende Form. "Zuletzt bin ich wieder häufiger in die Startelf gerutscht", äußerte er kürzlich. Sein Team zeigte gegen Bayern München eine starke Leistung und erreichte ein 2:2-Unentschieden, das erste Saisonspiel, das die Münchner nicht gewinnen konnten.
Erfolge in der Länderspielpause
Die positive Entwicklung setzte sich in der Länderspielpause fort. Kemlein gehörte bei den EM-Qualifikationsspielen der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen Malta (6:0) und Georgien (2:0) jeweils zur Startelf. Mit breiter Brust wird er daher am Sonntag im alten "Wohnzimmer" auflaufen. Seine ehemaligen Weggefährten beim FC St. Pauli würden ihm jedoch sicherlich eine kurze Pause von seinem Höhenflug gönnen.