Gibt es eine Korrelation zwischen der jüngsten Bundesliga-Niederlage und dem bevorstehenden Pokalspiel gegen den FC Bayern München für den 1. FC Union Berlin? Kapitän Christopher Trimmel betont, dass der Verein aus der knappen 1:2-Niederlage (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim wichtige Schlüsse für die bevorstehende Herausforderung ziehen muss. Der 38-jährige Spieler bekräftigte, dass für eine erfolgreiche Bewältigung der nächsten Aufgabe eine konsequente und fehlerfreie Leistung über die gesamte Spieldauer von 90 Minuten unerlässlich ist.
Fokus auf konstante Leistung gegen Bayern München
Insbesondere im Kräftemessen mit dem deutschen Rekordmeister sei es von höchster Bedeutung, dass die Leistung bis zur letzten Sekunde konsistent bleibe. Trimmel hob hervor, dass man sich gegen die Münchner keine Nachlässigkeit, nicht einmal für fünf Minuten, erlauben könne. Diese Mahnung erfolgte im Vorfeld des Achtelfinalspiels im DFB-Pokal, das am Mittwoch um 20:45 Uhr live im ZDF und auf Sky übertragen wird. Der österreichische Spieler verwies auf das jüngste Meisterschaftsspiel gegen den FC Bayern, in dem Union „sehr, sehr gut“ agiert habe, dennoch aber in den Schlussminuten noch zwei Gegentore hinnehmen musste.
Vergleich mit früheren Begegnungen und kritische Selbstreflexion
Anfang November empfing der Hauptstadtklub den FC Bayern in der Bundesliga, dabei gaben die Berliner eine Führung zwei Mal aus der Hand. Den entscheidenden Ausgleich zum 2:2 erzielte Harry Kane in der dritten Minute der Nachspielzeit. Auch im Spiel gegen Heidenheim schien Union nach dem Treffer von Rani Khedira (43. Minute) auf Siegkurs. Jedoch gelang es dem FCH durch einen Doppelschlag von Stefan Schimmer (90. Minute) und Jan Schöppner (90.+5 Minute), die Gastgeber in der Schlussphase zu schockieren.
Derartige späte Rückschläge empfinde man als „natürlich katastrophal“, wie Trimmel einräumte. Er betonte, dass es sich nicht allein um Pech handele, sondern dass der Klub eine Mitschuld trage, da man die letzten zehn bis fünfzehn Minuten „einfach nicht gut gemacht“ habe. Abschließend unterstrich Trimmel die Notwendigkeit, das vergangene Spiel rasch aufzuarbeiten, da nur begrenzte Zeit für die Vorbereitung auf die nächste Partie zur Verfügung stehe.
Bildquelle: Unsplash / Saurav Rastogi