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Berliner Profiklubs stellen sich hinter Olympia-Bewerbung

Die sechs großen Berliner Profiklubs – 1. FC Union, Hertha BSC, BR Volleys, Eisbären, Alba und Füchse Berlin – haben ihre Unterstützung für die Olympiabewerbung…

Berliner Profiklubs stellen sich hinter Olympia-Bewerbung

Die sechs großen Berliner Profiklubs – 1. FC Union, Hertha BSC, BR Volleys, Eisbären, Alba und Füchse Berlin – haben ihre Unterstützung für die Olympiabewerbung der Hauptstadt signalisiert. Die Vereine sehen darin eine Chance, wichtige städtische Herausforderungen anzugehen und positive Effekte für Berlin zu erzielen.

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Wichtige Erkenntnisse

  • Berliner Profiklubs unterstützen die Olympiabewerbung der Stadt.
  • Eine Bewerbung soll Impulse für bezahlbares Wohnen, ÖPNV und Sportanlagen geben.
  • Breitensport und ein Mehrwert für alle Berliner stehen im Fokus der Unterstützung.
  • Berlin ist einer von vier deutschen Interessenten für die Spiele 2036, 2040 oder 2044.

Unterstützung für die Bewerbung

Die „Initiative Proficlubs Berlin“ teilte am Dienstag mit, dass die Vereine das Vorhaben des Berliner Senats, sich um die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele zu bewerben, voll und ganz unterstützen. Sie verweisen auf positive Erfahrungen mit Großereignissen wie der Fußball-EM 2024, der WM 2006 und den Special Olympics World Games 2023, die gezeigt hätten, wie Berlin als Gastgeberstadt Begeisterung auslöse und positive Effekte auf Tourismus, Wirtschaft und Gastronomie habe.

Impulse für die Stadtentwicklung

Über die direkten Effekte hinaus erhoffen sich die Profiklubs, dass eine Olympiabewerbung wichtige Impulse für die Stadtentwicklung setzen kann. Dazu zählen insbesondere bezahlbares Wohnen, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Bau dringend benötigter Sportanlagen. Kaweh Niroomand, Geschäftsführer der BR Volleys und Sprecher der Initiative, betonte die große Chance, die sich mit einer Bewerbung biete, um „die mannigfaltigen Herausforderungen unserer Stadt aktiv, koordiniert und mit einem klaren Zeitfenster anzugehen“. Er zog Parallelen zu Paris, das Olympia als Hebel für nachhaltige Entwicklung genutzt habe.

Bedingungen der Unterstützung

Die Unterstützung der Vereine ist jedoch an klare Bedingungen geknüpft. Im Vordergrund steht die Forderung, dass vor allem der Breitensport von einer möglichen Olympia-Bewerbung profitieren muss. Eine erfolgreiche Bewerbung müsse einen klaren Mehrwert für alle Berlinerinnen und Berliner bieten, so die Initiative.

Berlins Rolle im Bewerbungsprozess

Berlin gehört neben München, Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu den vier deutschen Interessenten für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Anders als in München, wo eine Bürgerbefragung stattfindet, ist in Berlin keine solche Befragung geplant. Stattdessen soll ein Beteiligungsverfahren parallel zu einer großen Informationskampagne stattfinden, wie Niroomand erklärte.

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