Union Berlins Verteidiger Danilho Doekhi verfolgt offenbar einen Wechsel zu Surinames Nationalmannschaft, um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme zu erhöhen. Der 27-Jährige, der bisher für die niederländischen Jugendnationalmannschaften spielte, möchte nun für das südamerikanische Land auflaufen, für das er die doppelte Staatsbürgerschaft besitzt. Dieser Schritt könnte ihm die Teilnahme an der kommenden Weltmeisterschaft ermöglichen.
Wechsel zu Suriname angestrebt
Danilho Doekhi, der seit eineinhalb Jahren auf eine Nominierung für die niederländische A-Nationalmannschaft wartet, hat nun einen Verbandswechsel zu Suriname beantragt. Da er die doppelte Staatsbürgerschaft besitzt, ist dies theoretisch möglich. Die FIFA hat seinen Antrag bisher abgelehnt, weshalb der Fall nun vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) verhandelt wird. Doekhi wäre eine bedeutende Verstärkung für die surinamische Auswahl.
- Doekhi strebt Verbandswechsel zu Suriname an.
- Grund ist die Hoffnung auf WM-Teilnahme.
- FIFA lehnte Antrag bisher ab, CAS entscheidet.
Suriname und die WM-Hoffnung
Suriname hat die direkte Qualifikation für die WM verpasst, hat aber im März die Chance, sich über Play-offs zu qualifizieren. Doekhi ist nicht der einzige niederländischstämmige Spieler, der für Suriname aufläuft. Ehemalige Union-Kollegen wie Sheraldo Becker sowie HSV-Profi Immanuel Pherai und Ex-Herthaner Jean-Paul Boëtius spielen bereits für Suriname. Auch Deyovaisio Zeefuik von Hertha BSC verfolgt denselben Weg.
Vorbild Curaçao
Die Nationalmannschaft von Curaçao, die ebenfalls zum Königreich der Niederlande gehört, hat kürzlich durch die Verpflichtung niederländischer Talente mit karibischen Wurzeln und unter der Leitung von Trainerlegende Dick Advocaat die WM-Qualifikation geschafft. Dies dient als Inspiration für Suriname, das ebenfalls seine Chancen mit prominenten Spielern verbessern möchte.