Union Berlin tritt am Samstag um 15:30 Uhr bei der TSG Hoffenheim an. Die Gastgeber sind derzeit in bestechender Form und belegen mit 39 Punkten den dritten Platz in der Tabelle. Union Berlin hingegen ist mit dem neunten Platz zufrieden, hat jedoch im Jahr 2026 noch kein Spiel gewinnen können. Das Team von Steffen Baumgart hat in den letzten fünf Auswärtsspielen nur eine Niederlage hinnehmen müssen.
Es sei daran erinnert, dass das Winter-Transferfenster in der Bundesliga weiterhin geöffnet ist. Bis Montag, den 2. Februar, könnte sich noch einiges ändern, möglicherweise auch bei Union Berlin. Gerüchte deuten darauf hin, dass insbesondere Stürmer Marin Ljubicic im Fokus steht. Für den 23-Jährigen läuft es bei Union nicht optimal, und der Zweitligist Schalke 04, der den Verkauf von Angreifer Moussa Sylla plant, soll Interesse an Ljubicic gezeigt haben. Interessant ist, dass Schalke kürzlich auch Dejan Ljubicic von Dinamo Zagreb verpflichtet hat, was ein gewisses Muster erkennen lässt.
Fakten zum Spiel
- Die TSG Hoffenheim träumt mit 39 Punkten auf Platz 3 von der Champions League.
- Union Berlin konnte die letzten beiden Auswärtsspiele im Kraichgau gewinnen und kassierte dabei kein Gegentor (1:0, 4:0).
- Besonderes Duell für Unions Stanley Nsoki (Leihgabe der TSG) sowie die Hoffenheimer Grischa Prömel (ehemaliger Unioner) und Fisnik Asslani (spielte in der Union-Jugend).
- Hoffenheim hat die letzten sechs Heimspiele in der Liga gewonnen.
Die sportliche Situation bei Hoffenheim
Im Kraichgau herrscht wenig überraschend eine positive Stimmung. „Wir schweben aktuell auf Wolke 7“, äußert David Riess, Gründer des TSG-Podcasts „Hoffefunk“.
Der umfassende Umbruch im Sommer ist bemerkenswert gut gelungen, und die „junge, dynamische Mannschaft“ kann den Plan von Trainer Christian Ilzer nahezu perfekt umsetzen. „Das hat natürlich auch viel mit Flow zu tun“, so Riess.
Dieser Flow hat Hoffenheim mit 40 Toren zur zweitstärksten Offensive der Liga gemacht. Riess beschreibt das Team als „Siegermannschaft“.
Auf diese Hoffenheimer sollte Union besonders achten
„Eigentlich hätte ich Wouter Burger gesagt“, lacht Riess. Der 24-jährige Mittelfeldspieler sah im Nachholspiel gegen Werder Bremen (2:0) jedoch die Rote Karte und wird gesperrt fehlen. „Er ist einer der Fleißigsten“, schwärmt der TSG-Fan.
Die Sperre könnte Union in die Karten spielen, oder? Riess erklärt: „Wir haben ohnehin ein riesiges Luxusproblem im Mittelfeld.“ Es stehen also genügend Alternativen zur Verfügung. Riess geht davon aus, dass Grischa Prömel und Andrej Kramaric auf der Acht spielen werden: ein Duo „auf dem gleichen Niveau“.
Das sagt der Trainer
Steffen Baumgart (Union Berlin) äußert: „Ein Schlüssel wird sein, dass wir dem Gegner die Tore nicht zu einfach geben. Wir haben ein sehr, sehr gutes Hinspiel [2:4; Anm. d. Red] gespielt, aber am Ende verlieren wir, weil wir die Tore hergeschenkt haben.“
So könnte Union spielen
Baumgart muss in Hoffenheim auf Robert Skov, Tom Rothe und Josip Juranovic verzichten. Letzterer fehlt als Vorsichtsmaßnahme, da er im Spiel gegen Dortmund (0:3) einen Schlag abbekommen hat. Dafür könnte Derrick Köhn nach seiner Rotsperre wieder auf dem Platz stehen.
Die mögliche Startelf der „Eisernen“: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Leite – Trimmel, Khedira, Kemlein, Köhn – Burke, Ansah – Ilic.
Die Prognose
Der Tipp des Experten: „Ich gehe von einem 2:0 aus. Ich glaube, es wird ein sehr mühsames Spiel, aber wir haben genug Selbstvertrauen. Ein wenig Bauchschmerzen hat man jedoch immer vor einem Spiel gegen Union Berlin.“
Der Redaktions-Tipp: Ja, Hoffenheim strahlt Selbstvertrauen aus, aber Union hat bereits oft bewiesen, dass sie überlegene Gegner ärgern können. Wir tippen auf ein 0:0.
Ein Blick auf die Zukunft zeigt, dass Union Berlin 2025 auf vielversprechende Talente setzt. Zudem hat Union im Testspiel gegen Erzgebirge Aue unter Baumgart erfolgreich abgeschnitten. Auch die Leistungen von Stürmerin Sophie Weidauer im Frauenfußball sind bemerkenswert.
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