Nach jahrelanger erfolgreicher Zusammenarbeit hat sich der 1. FC Union Berlin von seinem langjährigen Geschäftsführer Oliver Ruhnert getrennt. Ruhnert, der seit 2017 für die "Eisernen" tätig war, hatte maßgeblich an der Entwicklung des Vereins von der zweiten Liga bis in die Champions League mitgewirkt. Die Entscheidung markiert das Ende einer prägenden Ära für den Hauptstadtclub.
Ende einer Ära bei Union Berlin
Der 1. FC Union Berlin und Oliver Ruhnert haben sich auf eine Beendigung ihrer Zusammenarbeit geeinigt. Ruhnert, der zuletzt als Chefscout fungierte, war seit 2017 im Verein tätig und trug als Sport-Geschäftsführer maßgeblich zum Aufstieg und zur Etablierung des Vereins in der Bundesliga bei. Präsident Dirk Zingler bedankte sich für Ruhnerts "gewaltigen Entwicklungsschub" und seinen "wichtigen Anteil" am sportlichen Erfolg.
Erfolge und prägende Momente
"Wir haben hier zusammen Erfolge erzielt, die kaum jemand für möglich gehalten hätte und die uns keiner nehmen kann", wird Ruhnert in der Mitteilung zitiert. Er hebt die "sehr enge und vertrauensvolle Austausch" mit der Vereinsführung und dem gesamten Verein hervor. Unter seiner Ägide stieg Union 2019 in die Bundesliga auf und qualifizierte sich mehrmals für europäische Wettbewerbe, darunter die Champions League in der Saison 2023/2024. Ruhnert verlässt den Verein mit vielen "unvergesslichen Momenten" und bleibt den Menschen, Mitarbeitern und Fans "immer eng verbunden".
Politische Ambitionen und Rückkehr
Anfang des Jahres hatte Ruhnert seine Aufgaben bei Union ruhen lassen, um sich politischen Zielen zu widmen. Nach dem gescheiterten Versuch seiner Partei BSW, in den Bundestag einzuziehen, kehrte er zum Verein zurück. Die nun erfolgte Trennung beendet eine sportlich und wirtschaftlich erfolgreiche Phase für Union Berlin, die maßgeblich von Ruhnerts Arbeit geprägt war.