Einige Fans des 1. FC Union Berlin haben auf der Anreise zu einem Auswärtsspiel in Bremen für einen rassistischen Eklat gesorgt. Die Vorfälle ereigneten sich in einem Fanbus und führten dazu, dass die Fan-Vereinigung „Eiserner V.I.R.U.S.“ mehrere Anhänger von der Reise ausschloss. Der Verein distanzierte sich klar von dem Verhalten.
Das Wichtigste in Kürze:
- Rassistische Beleidigungen gegen den Busfahrer.
- Abspielen des „Sylt-Lieds“ mit rechten Parolen.
- Fan-Vereinigung schloss betroffene Personen aus.
- Union Berlin unterstützt die Reaktion der Fan-Vereinigung.
Der Vorfall
Während der Anreise zum Auswärtsspiel gegen Werder Bremen kam es in einem Fanbus zu inakzeptablen Vorfällen. Berichten zufolge wurde der Busfahrer rassistisch beleidigt. Darüber hinaus wurde das Lied „L’amour toujours“ des italienischen DJs Gigi D’Agostino abgespielt, welches in den letzten Jahren zunehmend von rechtsextremen Gruppen zweckentfremdet wurde und mit Parolen wie „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ skandiert wird.
Fan-Vereinigung Takes Action
Die Fan-Vereinigung „Eiserner V.I.R.U.S.“ reagierte umgehend auf die Vorkommnisse. Laut einem Facebook-Beitrag der Gruppe wurden die betroffenen Personen, die laut Angaben weniger als zehn waren, von der weiteren Reise ausgeschlossen. Die Vereinigung betonte, dass ein solches Verhalten innerhalb der Union-Fangemeinde nicht toleriert werde und es für die betreffenden Personen bereits bei früheren Fahrten Verwarnungen gegeben habe.
Antwort des Clubs
Der 1. FC Union Berlin hat sich klar von den rassistischen Ausfällen distanziert. Ein Sprecher des Vereins lobte die konsequente Reaktion der Fan-Vereinigung „Eiserner V.I.R.U.S.“. Der Verein unterstützte die Maßnahmen, indem er den Beitrag der Fan-Vereinigung auf Facebook likte und in seiner eigenen Story teilte. Dies unterstreicht die Null-Toleranz-Politik des Clubs gegenüber Rassismus und Diskriminierung.