Union Berlin steht vor einer Mammutaufgabe gegen den scheinbar unaufhaltsamen FC Bayern München. Trotz der beeindruckenden Form der Münchner, die selbst in Unterzahl Paris Saint-Germain besiegten, gibt sich der junge Abwehrchef Leopold Querfeld kämpferisch und voller Vorfreude auf das Spiel am Samstag.
Das Wichtigste im Überblick
- Der junge Abwehrchef von Union Berlin, Leopold Querfeld, zeigt sich vor dem Spiel gegen den FC Bayern zuversichtlich und mit Siegermentalität.
- Die Mannschaft will ihre Stärke bei Standardsituationen ausspielen, die sich in früheren Begegnungen als wirksame Waffe erwiesen hat.
- Trotz der jüngsten Torflaute der Stürmer hat die Abwehr mit Toren zum Erfolg beigetragen, was die kollektive Leistung unterstreicht.
Querfeld, erst 21 Jahre alt, aber bereits ein wichtiger Teil des Mannschaftsrats, betont, dass man vor dem Gegner Respekt, aber keine Angst habe. Er erinnert daran, dass Union bereits im letzten Jahr bewiesen hat, dass ein Punktgewinn gegen den Rekordmeister möglich ist, wenn die Mannschaft eine „perfekte Leistung“ abruft. Für ihn und seine Teamkollegen sind solche Spiele die Erfüllung von Kindheitsträumen, eine Gelegenheit, sich mit den Besten zu messen.
Die Hoffnung der „Eisernen“ ruht erneut auf ihren starken Standardsituationen. Querfeld hebt hervor, dass mehrere Spieler über die nötige Qualität verfügen, um hier gefährlich zu werden. Diese Stärke ist umso wichtiger, da die Stürmer seit sechs Spielen torlos sind und die letzten fünf Pflichtspieltreffer allesamt von der Defensive erzielt wurden. Die Abwehr muss also nicht nur hinten dicht halten, sondern auch vorne Akzente setzen.
Das Aufeinandertreffen am Samstag ist zudem eine Generalprobe für das Pokal-Achtelfinale im Dezember, wenn Union erneut auf die Bayern trifft. Die Köpenicker wollen beweisen, dass sie einen Weg gefunden haben, den deutschen Rekordmeister zu knacken.