Der Verteidiger des 1. FC Union Berlin, Derrick Köhn, steht kurz davor, sein erstes Länderspiel für Ghana zu bestreiten. Nach einem langen Verfahren hat die FIFA nun endlich seinem Wechsel der Nationalmannschaft zugestimmt – damit ist der Weg frei, um künftig für die „Black Stars“ aufzulaufen. Köhn wird voraussichtlich in den kommenden Freundschaftsspielen gegen Japan und Südkorea zum Einsatz kommen.
Wichtigste Punkte
- Derrick Köhn steht vor seinem Debüt für Ghana nach FIFA-Genehmigung.
- Er soll in den anstehenden Testspielen gegen Japan und Südkorea spielen.
- Ghana hat sich bereits für die WM 2026 qualifiziert.
Köhns lang erwartetes Debüt
Die Zukunft von Derrick Köhn in der ghanaischen Nationalmannschaft war bereits seit der letzten Länderspielpause Gesprächsthema. Mit der offiziellen Genehmigung der FIFA darf der 26-Jährige nun endlich für das westafrikanische Land spielen. Diese Entscheidung sorgt sowohl bei Köhn selbst als auch beim ghanaischen Fußballverband für Erleichterung, nachdem man lange auf die endgültige Freigabe gewartet hatte.
Ghanas Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft
Ghana hat sein Ticket für die Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird, bereits gelöst. Die kommenden Testspiele gegen Japan und Südkorea dienen der Mannschaft als wichtige Vorbereitung auf das Turnier. Cheftrainer Otto Addo, selbst ein ehemaliger Bundesliga-Profi, will diese Partien nutzen, um seinen Kader zu testen und Neuzugänge wie Köhn behutsam zu integrieren.
Trainingssituation bei Union Berlin
Währenddessen nutzt der 1. FC Union Berlin die Länderspielpause zur Regeneration. Nach dem beeindruckenden 2:2-Unentschieden gegen den FC Bayern München erhielten mehrere Spieler zur Belastungssteuerung einige freie Tage – darunter Rani Khedira, Frederik Rönnow und Christopher Trimmel.
Torhüter Matheo Raab fehlte krankheitsbedingt, während Oliver Burke nach Schulter- und Nackenproblemen aus dem Bayern-Spiel weiterhin pausieren muss. Insgesamt sind sieben Union-Profis mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, darunter Leopold Querfeld, András Schäfer, Tom Rothe, Aljoscha Kemlein, Ilyas Ansah und Dmytro Bogdanov.