Fußball-Bundesligist Union Berlin konnte sein erstes Testspiel des Jahres erfolgreich gestalten. In einem auf zwei Mal 60 Minuten angelegten Test gegen den Drittligisten Erzgebirge Aue und vor 2.332 Zuschauern errang die Mannschaft unter der Leitung von Trainer Steffen Baumgart einen 2:1 (2:0)-Sieg. Dieses Ergebnis stellte gleichzeitig ein Geburtstagsgeschenk für Baumgart dar, der am 5. Januar seinen 54. Geburtstag feierte.
Frühe Führung durch Kemlein
Bei Außentemperaturen von rund minus sieben Grad, nachdem der schneebedeckte Rasen im Laufe des Tages mit Hilfe von Freiwilligen spielbar gemacht worden war, trat Baumgart mit folgender Startelf an: Rönnow, Trimmel, Doekhi, Querfeld, Diogo Leite, Köhn, Kemlein, Haberer, Burcu, Burke, Ilic. Diese Aufstellung könnte somit auch für den Bundesliga-Rückrundenauftakt am 9. Januar (15:30 Uhr) gegen Mainz in Betracht gezogen werden.
Union Berlin wurde seiner Favoritenrolle schnell gerecht und erzielte bereits in der neunten Minute das erste Tor. Nach einer cleveren Vorarbeit von Stürmer Oliver Burke traf Mittelfeldspieler Aljoscha Kemlein mit einem präzisen Schuss ins Eck. Die Berliner dominierten auch danach die Partie, wobei Livan Burcu als ständiger Vorlagengeber hervorstach. Dennoch scheiterten sowohl Oliver Burke (22.) als auch Andrej Ilic (24.) daran, ihre Chancen im Tor zu verwerten. Ein Distanzschuss von Leopold Querfeld in der 28. Minute landete lediglich am Außenpfosten.
Viele Wechsel beeinflussen den Spielfluss
Nach der ersten Halbzeit, die eine Stunde dauerte, kam es zu zahlreichen Wechseln. Union trat mit einer komplett veränderten Mannschaft erneut auf den Rasen, was den Spielfluss merklich störte. Aue fand besser ins Spiel und hatte seine eigenen Chancen. Dennoch war es Oliver Burke, der in der 54. Minute im Zuge einer Ecke auf 2:0 erhöhte. Nur drei Minuten später traf Aljoscha Kemlein erneut das Aluminium.
Erst in der 108. Minute erzielten die Gastgeber ihren ersten Treffer, als Quentin Fraulob aus dem Gewühl heraus den Schlusspunkt unter diese Partie setzte.
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