„Ich sehe ihn als Mensch, der jeden Tag mit einer Riesen-Energie herangeht. Das tut uns gut“, äußerte sich Horst Heldt, der Sportdirektor von Union Berlin, über den neuen Trainer Mauro Lustrinelli. Trotz einer sieglosen Serie in den bisherigen Testspielen zeigt sich Heldt optimistisch bezüglich der bevorstehenden Saison in der Bundesliga.
Neuer Trainer, neue Ziele
Union Berlin hat sich für die kommende Saison einen neuen Trainer gesucht, um die Mannschaft in der Bundesliga zu stabilisieren. Lustrinelli, der zuvor den FC Thun in der Schweiz trainierte, soll den Verein in der Liga halten. „Für uns ist es elementar, in der Liga zu bleiben. Das ist das übergeordnete Ziel“, betonte Heldt im Trainingslager in Irdning, Österreich.
Strategiewechsel unter Lustrinelli
Mit dem neuen Trainer verfolgt Union Berlin einen anderen Ansatz. Anstelle der bisherigen Dreier- oder Fünferkette setzt Lustrinelli auf eine Viererkette. „Wir haben uns bewusst für einen neuen Weg entschieden. Wir müssen einen anderen Fußball spielen, um konkurrenzfähig zu bleiben“, erklärte Heldt. Er räumte jedoch ein, dass dies ein längerer Prozess sein werde, der mit Herausforderungen verbunden ist.
Vorbereitung und Kaderentwicklung
Obwohl die Testspiele bisher ohne Sieg blieben, zeigt sich Heldt gelassen. „Erst einmal müssen wir uns davon lösen, dass Ergebnisse in der Vorbereitung nicht elementar sind“, sagte er. Der Fokus liege darauf, die Abläufe im Spiel zu verfeinern. „Es geht nicht darum, die Gegner aus dem Stadion zu schießen, sondern Abläufe hinzubekommen.“
Unvollständiger Kader und Transferaktivitäten
Der Kader von Union Berlin ist derzeit noch nicht vollständig. Mit bisher nur drei Neuzugängen ist klar, dass weitere Transfers notwendig sind. Heldt erklärte: „In den ersten Wochen der Vorbereitung sollte die aktuelle Mannschaft die Chance erhalten, dem Trainerteam zu gefallen. Das ist wie mit einer neuen Frau. Man beschnuppert sich und sieht, wie man miteinander agiert und reagiert.“
Ausblick auf die Saison
In den kommenden Wochen wird Union Berlin die Transferaktivitäten intensivieren, um den Kader zu verstärken. Heldt betonte jedoch die Notwendigkeit, ruhig zu bleiben und die Entwicklungen auf dem Transfermarkt abzuwarten. „Wir haben gute und viele Möglichkeiten, aber wir bestimmen nicht den Transfermarkt“, fügte er hinzu.
Die erste Pflichtspielbegegnung im DFB-Pokal steht am 23. August gegen Eintracht Braunschweig an. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um die Mannschaft optimal auf die Herausforderungen der neuen Saison vorzubereiten.
Quellen: Welt, Tagesspiegel, Bild
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